Mit 44 noch knackfrisch

Carneval-Abteilung feiert Geburtstag mit  Überraschungen

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Die Tänzerinnen von „Knackfrisch“ bilden nur eine von mehreren Garde-, Ballett- und Tanzgruppen der Eppertshäuser Fußball-Verein-Carneval-Abteilung.

Eppertshausen - Erfolgreicher als im vergangenen Jahr kann die Fastnacht für die Eppertshäuser Narretei, organisiert beim Fußballverein als eigene Abteilung, nicht ablaufen – möchte man meinen. Doch das Beste kommt erst noch. Von Jens Dörr 

Die Fußball-Verein-Carneval-Abteilung legte 2016 nicht nur blendende Sitzungen in der Bürgerhalle hin, sondern krönte die Kampagne auch noch mit dem vom Hessenfernsehen ausgelobten Titel „Hessens bester KappenKlub“. Größere Pläne noch, haben die Fastnachter indes für 2017: Seit 44 Jahren feiern die FVCA-Jecken die fünfte Jahreszeit – was in den kommenden Wochen und Monaten mit außergewöhnlichen Veranstaltungen zelebriert wird. Schon zum Kampagnenstart am 11.11. vergangenen Jahres setzte der FVCA einen neuen närrische Akzent: Erstmals blies er zum Sturm aufs Eppertshäuser Rathaus, wo Bürgermeister Carsten Helfmann auch prompt kapitulierte. „Ab sofort gilt – das finde ich gerecht – im ganzen Ort das Narrenrecht“, konstatierte der Überwältigte, was sich die Karnevalisten nicht zweimal sagen ließen. Und nochmals die Schlagzahl erhöhten, wovon sich alle Anhänger der tollen Tage – neben den weiteren fastnachtlichen Aktivitäten anderer Gruppen und Vereine im Ort wie etwa Kappenabende, Kräppelnachmittage sowie Settches-Ballgerade – nicht nur bis Ende Februar überzeugen können.

Bis dato findet zwar das Gros der Jubiläumsvorhaben statt, an Aschermittwoch ist die 44-Jahr-Feier aber noch nicht vorbei. Denn zunächst steht am 1. April, was kein ebensolcher Scherz sein wird, auf Einladung des FVCA ein Comedy-Abend in der Bürgerhalle mit dem Comedian und FFH-Radiomoderator Johannes Scherer statt. Karten hierfür kosten im Vorverkauf bei der Volksbank Eppertshausen 22 Euro und an der Abendkasse 24 Euro. Deutlich später im Jahr wird es nicht „nur“ lustig wie mit Scherer, sondern sogar legendär: Für den 11.11.2017 jedenfalls verspricht der FVCA den Auftritt „etlicher FVCA-Legenden“ in der Bürgerhalle. Dort endet das Jubiläumsjahr mit einer großen „Helau-Nacht“, für die Eppertshausens Fastnachter ein „Best of“ aus den vergangenen viereinhalb Jahrzehnten heimischer Narretei zusammenstellen wollen.

Mehr soll zur „Helau-Nacht“ derzeit noch nicht verraten werden. Dies gilt ebenso für die Überraschungen, die der FVCA für seine beiden großen Sitzungen in der Bürgerhalle am 17. und 18. Februar ankündigt. Die zwei Abende – die Freitagssitzung beginnt um 19.11 Uhr, die Samstagssitzung um 18.33 Uhr (Einlass jeweils eine Stunde vorher, Karten bei der Volksbank) – werden einerseits in bewährter Manier fast ausschließlich von Eppertshäuser Aktiven gestaltet. Büttenredner, Elferrat, die Sänger der Los Crachos sowie die Garde-, Ballett- und Tanzgruppen leben ebenso fast alle in „ihrem“ Ort wie die vielen Mitwirkenden hinter den Kulissen. Einige von ihnen stellt diese Zeitung in den kommenden Wochen näher vor. Die beiden Sitzungen also sollen neben dem „normalen“ Programm auch einige „Überraschungen im Stile eines viermal elfjährigen Jubiläums“ bereithalten.

Bilder: „Ufftakt“ zur Fastnacht in Rodgau

Mit dem bunten Spektakel in der Bürgerhalle, für das bereits seit Wochen die Vorbereitungen laufen, hat es sich für die FVCA-Fastnachter in dieser Kampagne allerdings noch nicht ausgefeiert. Stammgast ist man als teilnehmende Gruppe mit großem Wagen schon länger beim Umzug in Urberach an Rosenmontag - so auch in diesem Jahr (27. Februar). Womit ja noch der Fastnachtsdienstag bliebe – den Eppertshausens Narren anlässlich ihres Jubiläums diesmal ebenfalls aktiv ausfüllen: Dem Dieburger Karnevalverein, der der mitgliederstärkste Deutschlands ist, hat der FVCA tatsächlich einen Platz unter den begehrten 111 Nummern beim großen Umzug am Fastnachtsdienstag ab 13.33 Uhr in der selbsternannten „Fastnachtsstadt“ entlockt. Dort wollen die Eppertshäuser nicht nur mit ihren Kostümen und dem Wagen beeindrucken,- sondern den „Äla!“-rufenden Dieburgern auch mal „Helau!“ entlocken.

Quelle: op-online.de

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