Brände, Wespennester und Uneinsichtige

Feuerwehr eine Woche im Einsatzmarathon

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Ein brennendes Feld beschäftigte nahe des Eppertshäuser Sportzentrums die Wehr ebenso wie Wespennester und Unfälle.

Eppertshausen - Zu acht Einsätzen mussten Eppertshausens Brandschützer in der vergangenen Woche ausrückten. Bei ihren zupackenden Hilfsaktionen hatten sie es dabei wahrlich nicht immer leicht.

Angefangen hat alles in der Nacht von Montag auf Dienstag. Um 23.49 Uhr wurden die Einsatzkräfte an die Bahnstrecke zwischen Eppertshausen und Rödermark Ober-Roden alarmiert. Dort brannten 150 Quadratmeter Wiese und Gestrüpp. Am Dienstag hielten drei Einsätze die Floriansjünger auf Trapp. Gegen Mittag war eine Brandnachschau in einem Waldstück an der Sudetenstraße nach einem kleinen Waldbrand vonnöten. Die Stelle wurde begutachtet und nochmals ausreichend bewässert. Anschließend beorderte die Leitstelle Darmstadt-Dieburg die Feuerwehr Eppertshausen in den Odenwaldring zu einer Nachschau nach einem Küchenbrand. Die Brandschützer belüfteten die Wohnung und nahmen einen defekten Herd außer Betrieb. Am selben Tag wurden die Einsatzkräfte um 22.13 Uhr zu einer Feuermeldung am Steinbruchsee alarmiert. Hier wurde ein kleines Feuer mitten im Wald abgelöscht. Da die Verursacher nicht einsichtig und sogar aggressiv gegenüber den Einsatzkräften wurden, musste auch noch die Polizei hinzugezogen werden.

Am Donnerstag entfernte die Feuerwehr zwei Wespennester am Haus Westermann, da dort am Wochenende die Ferienspiele mit rund 20 Kindern zu Gast waren. Die Sicherheit verlangte dies. Am Freitag folgte die sechste Alarmierung der freiwillgen Helfer. Am Vormittag brannte am Sportzentrum an der Nieder-Röder-Straße eine Wiese auf 500 Quadratmetern Fläche. Das Areal wurde mit 10.000 Liter Wasser abgelöscht und bewässert. Nach rund zwei Stunden konnte auch diese Einsatzstelle verlassen werden. Dankbar war der Löschtrupp, dass seine Mannen aus der FVE Vereinsgaststätte mit Getränken während des hitzigen Einsatzes versorgt wurde.

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Um 23.20 Uhr schließlich sollten die Einsatzkräfte zu einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 180 gerufen werden. Hier musste für die Polizei und einen Gutachter eine Unfallstelle ausgeleuchtet werden. Vor Ort wurde ebenfalls die Einsatzstelle abgesichert und der Brandschutz sichergestellt. Nach der Aufnahme halfen die Feuerwehrleute, die Fahrbahn zu reinigen und die Unfallfahrzeuge zu bergen. Nach rund vier Stunden konnte um 3.55 Uhr auch dieser Einsatzort verlassen werden. Noch bevor die Kräfte im Feuerwehrhaus zurück waren, musste erneut in Richtung Steinbruchsee ausgerückt werden. Hier wurde wieder ein illegales Feuer im Wald abgelöscht. (tm)

Quelle: op-online.de

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