Duft der Ausnüchterungszelle

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Wissbegierig schaute sich Eppertshausens Feuerwehr-Nachwuchs in der Wache der Polizeistation Dieburg um.

Eppertshausen (tm) - Die Jugendfeuerwehr Eppertshausen war zu Gast bei der Polizei in Dieburg. Dem 20-köpfigen Nachwuchs sowie den acht mitgereisten Betreuern wurde auf der Wache einiges geboten.

Die Polizeistation ist zuständig für Eppertshausen, Münster, Groß-Zimmern, Otzberg, Schaafheim, Babenhausen, Dieburg und Groß-Umstadt. Die rund 80 Beamten, die in der Gersprenzmetropole stationiert sind, sind für knapp über 100000 Einwohner Ansprechpartner.

Zu Beginn der Führung zeigte Dienststellenleiter Klaus Pauls den Jugendlichen die Ausrüstung, die ein Polizeibeamter immer bei sich trägt und die manchmal lebenswichtig ist. Seine „wichtigste Waffe“ sei aber „das Gespräch mit den Betroffenen“, erklärte Pauls den Jugendlichen.

Nach der Vorstellung der Uniformen, Handschellen, Pistolen und weiteren Utensilien, die ein Polizist so bei sich führt, begann die große Führung durch die Polizeistation. Hier bekamen alle Jugendlichen die Einsicht in die verschiedenen Spezialbereiche der Wache, wie zum Beispiel den Erkennungsdienst oder die Spurensicherung, liebevoll „Spusi“ genannt. Das Highlight der Führung war der Besuch der Gewahrsamszellen, im Keller der Station, Jeder konnte hier einmal selbst Zellenluft schnuppern.

Was nicht fehlen durfte, war der Besuch der eigentlichen „Wache“, das sogenannte Herzstück einer jeden Polizeistation. Von dort aus werden alle Besucher empfangen, die Telefonate entgegen genommen, die Einsätze koordiniert und die Station überwacht.

Zum Schluss führte Polizeihauptkommissar Pauls einen Streifenwagen mit all seinen Funktionen und Ausstattungen vor. Mit vielen Impressionen kehrten die jungen Brandbekämpfer zurück.

Quelle: op-online.de

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