Mit Atemschutz in Schleuse gestiegen

+
Durch die engen Käfige der Atemschutzübungsanlage im Feuerwehrstützpunkt des Landkreises in Dieburg durften sich die Nachwuchs-Brandschützer Eppertshausens zwängen.

Eppertshausen (tm) - Ein ganz besonderer Übungsabend stand jetzt für die 15 Jugendlichen und acht Betreuer der Jugendfeuerwehr Eppertshausen an: Sie besuchten die Atemschutzübungsanlage des Landkreises, die im Feuerwehrstützpunkt in Dieburg stationiert ist.

Dort muss jeder Atemschutz-Geräteträger einmal im Jahr seinen durchaus strapaziösen Streckendurchgang absolvieren.

Es ging direkt in den Vorraum der Übungsanlage, dort wurde den Jugendlichen der Ausdauerteil der Strecke gezeigt. Hier müssen Feuerwehrleute voll ausgerüstet mit Atemschutzgerät etwa 15 Meter Leiter emposteigen, zirka 300 Meter ein Laufband ablaufen und Gewichte stemmen.

Durch die Schleuse gelangten die Besucher dann in den Hauptteil der Anlage zum speziellen Hindernisparcours. Die Jugendlichen durchstreiften die engen Gänge. Die Teamarbeit unter den Jugendlichen war hier besonders gefragt, denn es war gar nicht so einfach, durch die schmalen Gänge mit ihren zahlreichen Hindernissen zu kriechen und zu krabbeln.

Atemluftflasche auf dem Rücken

Nachdem alle Jugendlichen erfolgreich den Ausgang der Strecke gefunden hatten, liefen noch einmal zwei Betreuer der Jugendfeuerwehr, ausgerüstet mit Atemschutzgerät, durch die Hindernisse. Hier staunten die Jugendlichen nicht schlecht, da mit der Atemluftflasche auf dem Rücken an manchen Hindernissen erst einmal überlegt werden muss, wie überhaupt hier ein Hindurchkrabbeln möglich sein könnte.

Den jungen Besuchern aus Eppertshausen wurde am Ende des informativen Abends klar, dass man nur mit viel Übung einen erfolgreichen Atemschutzeinsatz auch bewältigen kann. Die Jugendfeuerwehr Eppertshausen bedankte sich bei dem Gerätewart der Feuerwehr Dieburg für den gelungenen und sehr inspirierenden Übungsabend.

Interessierte Jugendliche von zehn bis 17 Jahren können in Eppertshausen schon richtig aktiv werden. Ab zehn Jahren dürfen sie in die Jugendfeuerwehr eintreten, dort werden sie für den späteren Einsatzdienst bei der Feuerwehr trainiert. Treffen des Feuerwehr-Nachwuchses ist jeden Montag um 18 Uhr im Feuerwehrhaus in Eppertshausen.

Quelle: op-online.de

Kommentare