Flammen gegen Prozessionsspinner

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Mit Flammen und Spaten rücken Eppertshausens Feuerwehrleute dem Eichenprozessionsspinner zuleibe.

Eppertshausen (tm) - Es mutet schon etwas gefährlich an, das Bild der in weißen Schutzanzügen und Atemschutzmasken steckenden Feuerwehrleute, wenn sie an den Eichen des Abteispielplatzes, am Waldfriedhof und im Abteiwald die feinen, silbrigen Gespinste von kleinen grauen Raupen abflammen.

Eppertshausens Feuerwehr bekämpft wieder einmal den Eichenprozessionsspinner. Unter der Leitung des Gemeindebrandinspektors Herbert Müller waren jetzt wieder vier Mannen der Freiwilligen Feuerwehr Eppertshausen am heißen, vernichtenden Werk. Zuleibe rückten sie dem Nachtfalter mit dem bezeichnenden Namen, denn sie leben ausschließlich in Eichen und wandern dort in großen Prozessionen von Stämmen zu den Blättern hoch.

Für den Menschen sind die Raupen nicht ungefährlich. Der Hautkontakt mit ihren Haaren kann Blasen, Rötungen, Reizungen und andere allergische Reaktionen verursachen.

Die Feuerwehrmänner bekämpften vor Ort in den Bereichen von Spielplätzen, an Waldwegen und am Waldfriedhof die Raupen und Nester, wo ein direkter Kontakt und damit eine Gefahr für Menschen wahrscheinlich ist. Der Schutzanzug und die Atemschutzmaske sollten dabei verhindern, dass die Einsatzleute mit den nicht ungefährlichen Raupen in Kontakt kommen. Sie waren an diesem Montag rund zwei Stunden mit dem Abflammen der Nester beschäftigt. Es konnten rund 20 Brutstätten des Eichenprozessionsspinners fachgerecht beseitigt werden. Für die Feuerwehr Eppertshausen war dies schon der dritte solche Einsatz in diesem Jahr.

Einen Kontakt mit den unangenehmen Raupen sollte man unbedingt vermeiden. Wenn allergische Reaktionen auftreten, sollten die Betroffenen unbedingt den Arzt aufsuchen.

Quelle: op-online.de

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