Fotos mit dem Doppel-Röper

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Wir alle sind Röper hieß die Fotoaktion, bei der auch Heide Kramer und Irmlind Törner mitmachten.

Eppertshausen (jas) - „Wir alle sind Röper“, lautete das Motto einer besonderen Fotosession auf dem Pfarrfest der Eppertshäuser Gemeinde Sankt Sebastian, die bei vielen Besuchern Lust auf solchen Schnappschuss aufkommen ließ.

„Wir haben den Titel angelehnt an die noch allen gut in Erinnerung gebliebene Kampagne ,Wir alle sind Deutschland´ und wollen natürlich mit diesem Spaß auch etwas Gutes bewirken: Der Erlös kommt der Pfarrer-Röper-Stiftung zu Gute, die sich für Kinder in Mainz einsetzt, denen ein Leben in ihrem eigentlichen Zuhause nicht möglich ist“, erläuterte Udo Küpper-Tetzel, der für die technische Umsetzung des Projektes verantwortlich war.

Die Besucher konnten sogenannte Starfotos von sich anfertigen lassen, bei der auf einer Pappwand die Körper prominenter Persönlichkeiten zu sehen sind und der eigene Kopf in eine Öffnung gesteckt werden kann. Die absoluten Stars auf dem Pfarrfest waren Pfarrer Harald Christian Röper und sein Zwillingsbruder Friedrich Franz, die gemeinsam mit ihren Hunden für ein Foto anlässlich ihres 70. Geburtstages posiert hatten und deren Statur nun für die witzige Aktion herhielt.

„Müssen solche Körper denn derartige Gesichter aufgesetzt bekommen“, scherzte Röper, als sich Heidi Kramer und Irmlind Törner vom Festausschuss ablichten ließen. Unter viel Gelächter drohten die beiden Damen daraufhin mit Arbeitsniederlegung, halfen dann aber doch wie stets an allen Ecken und Enden des gut besuchten Festes aus.

Ein Grund für den Besucherandrang, dem auch die widrigen Wetterverhältnisse keinen Abbruch taten, waren sicher die vielseitigen kulinarischen Köstlichkeiten, die angeboten wurden. „Wir versuchen, jedes Jahr etwas anderes auf unsere Speisekarte zu setzen. Natürlich gibt es unseren beliebten Spießbraten, der schon lange Tradition ist, aber wir haben auch Tortellini für die Vegetarier und Hamburger und Fischburger als zusätzliche Varian-ten“, zählte Heidi Kramer auf. Selbstverständlich gab es auch ein Salatbuffet und Kaffee und Kuchen. Zudem war für gute Unterhaltung gesorgt, zu der auch viel Gesang gehörte: Im morgendlichen Gottesdienst war der Chor Sankt Sebastian aufgetreten und der Kinderchor bereicherte das Mittagessen mit seinen Beiträgen. „Das Lied ‚Wir sind die Kleinen der Gemeinde’ singen wir schon von Anfang an und es ist nach acht Jahren immer noch ein Stück, das allen Zuhörern und uns selbst sehr gut gefällt“, erzählte Chorleiterin Tanja Müller, die auch ein Kind in ihrem Chor hat, das ebenfalls die gesamte Zeit über mitgesungen hat. Anna Herd meinte: „Ich bin heute noch immer gerne dabei und auch wenn die anderen jünger sind als ich, machte es mir dennoch viel Spaß, zu proben und gemeinsam aufzutreten.“

Die Jungen und Mädchen konnten sich nach ihrem gelungenen Auftritt gemeinsam mit den anderen Kindern noch schminken lassen, einer Zaubervorstellung zuschauen und sich auf der Kistenrutsche austoben, was für alle ein besonderer Spaß war.

Quelle: op-online.de

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