Abel Zeweldi hilft im Verein

Ein FSJler für den FVE

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14 Jungen nahmen am Fußball-Tag des FV Eppertshausen teil. Abel Zeweldi (hinten rechts) absolviert ab September ein Freiwilliges Soziales Jahr beim FVE. Armin Ouaajoura (hinten links) war am Freitag der zweite Betreuer.

Eppertshausen - Beim FV Eppertshausen wurde gestern wieder fleißig gekickt. Denn es war wieder Zeit für den Fußball-Tag der Ferienfreizeit. Mit dabei Abel Zeweldi, der baldige FSJler des FVE. Von Jens Dörr 

14 Kinder und damit deutlich weniger als im vergangenen Jahr haben den gestrigen Tag als Fußball-Tag im Eppertshäuser Sportzentrum verbracht. Dort stellten sich für den FV Eppertshausen (FVE) Armin Ouaajoura und Abel Zeweldi in den Dienst der guten Sache und coachten die Kinder am Vor- und Nachmittag als eines der Angebote der Ferienspiele in der Gemeinde. Zeweldi wird ab September zudem eine noch wichtigere Rolle beim FVE einnehmen als bislang schon.

Dann nämlich mischt er im Vereinsleben nicht nur als Schiedsrichter und Spieler der ersten Mannschaft mit, sondern absolviert über zwölf Monate hinweg bis Ende August 2018 ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Eppertshäuser Fußball-Verein. Für den ist es genau wie für den 20-Jährigen etwas Neues – einen FSJler gab es beim FVE zuletzt nicht.

„Ich habe mal ein Praktikum bei der Jugendförderung gemacht“, erläutert Zeweldi während des Fußball-Tags, wie es zu seiner Bewerbung um die FSJ-Stelle kam. „Dort hat mich Stephanie Groh angesprochen.“ Über ihre Vermittlung kam der junge Eppertshäuser zum bald startenden Freiwilligen Sozialen Jahr. Den Verein selbst kennt er freilich schon lange selbst: „Ich spiele hier Fußball, seit ich vier oder fünf Jahre alt bin.“ Anfang August geht er mit dem A-Liga-Team (erste Mannschaft) des FVE in seine zweite Saison bei den Männern.

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Bis vorletztes Jahr trainierte Zeweldi zudem die C-Junioren des Vereins. Zu den Aufgaben als FSJler wird in Kürze unter anderem die Betreuung der Jüngsten beim FVE, der G-Junioren, gehören. „Vor allem sind aber auch Projekte mit Schulen geplant, eventuell auch Kindergärten“, schaut er voraus. Unter anderem die engere Zusammenarbeit mit der Stephan-Gruber-Grundschule hat Eppertshausens Fußball-Verein im Auge.

Ebenso im Blick hatten Zeweldi sowie Ouaajoura gestern 14 Kinder, allesamt Jungen, die einen fußballreichen Ferientag erlebten. Es sei wohl „ein doofer Zufall“ gewesen, dass es diesmal deutlich weniger Kids als im Vorjahr gewesen seien, meinte Ouaajoura, der im regulären Vereinsbetrieb die D-Junioren coacht. „Viele der Spieler meiner Mannschaft wollten zum Beispiel mitmachen, sind aber verreist.“ Auch im Vorjahr habe das Angebot mitten in den Ferien stattgefunden.

Jene, die dabei waren, musste ihr Kommen im schönsten Sonnenschein indes nicht bereuen: Nach lockerem Spiel am Vormittag stand nachmittags ein Turnier mitsamt der Verleihung von Pokalen im Anschluss an.

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Quelle: op-online.de

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