FVE-Traditionself kickt und das Publikum schätzt

+
Lustige Spiele ohne Grenzen für die Lachmuskeln wollten beim FVE-Fest absolviert werden.

Eppertshausen ‐ „Vielleicht hätten wir die Tore gar nicht gebraucht“, rief am Samstagnachmittag Schiedsrichter Ulrich Müller zur Mitte der ersten Halbzeit lachend über den Eppertshäuser Fußballplatz. Von Jasmin Frank

Ein ungewöhnlicher Ausruf bei einem nicht weniger einzigartigen Spiel: Die Traditionsmannschaft des Fußballvereins kämpfte anlässlich des neunzigjährigen Bestehensfestes um den Sieg. Mit von der Partie waren Mitglieder der Jahrgänge 1940 bis 1960, nur ein Jungspund, Bürgermeister Carsten Helfmann, hatte sich dazwischen geschmuggelt. Glücklicherweise ging die Partie ohne Zwischenfälle über die Bühne und auch die Tore wurden noch benötigt: Insgesamt wurden von den rüstigen Fußballern zehn Treffer erzielt.

Dem Fest am Wochenende war zuvor die akademische Feier vorangegangen, bei der zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit geehrt worden waren. Auf stolze 70 Jahre kam Adam Müller, gefolgt von Adam Kern, Johann Haus, Georg, Josef und Walter Gruber sowie Theo Stork und Günther Schledt für 65 Jahre. Sechs Jahrzehnte hatten Robert Müller, Hans Scharf, Ewald Larem und Fritz Anton beim FVE verbracht und ein halbes Jahrhundert kam bei Ottomar Schledt, Peter Hiemenz und Karl-Heinz Kraus zusammen.

Gute Gründe also, um zünftig zu feiern, was am vergangenen Samstag dann im Festzelt am Haus Westermann auch getan wurde. Viel Spaß hatten die Fußballer bei den Spielen, die derweil auf der Bühne stattfanden. Sowohl Wissensfragen als auch Schätzaufgaben mussten absolviert werden. Am Sonntag folgte dann nach einem Gottesdienst ein Nachmittag für die ganze Familie und auch hier konnte etwas mit nach Hause genommen werden.

Quelle: op-online.de

Kommentare