Judenfeindlichkeit und Holocaust

Eppertshausen (tm) - Unter dem Titel „Juden und Christen – ein von Anfang an schwieriges Verhältnis“ laden Kommune und Ökumenischer Arbeitskreis Eppertshausen zu einer Gedenkveranstaltung am Freitag, 27. Januar, um 19.30 Uhr in den kleinen Saal der neuen Bürgerhalle in Eppertshausen ein. 

Referent des Abends ist Dr. Ulrich Oelschläger, Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

Ausgehend von gegensätzlichen Äußerungen des Neuen Testaments über die Juden („Das Heil kommt von den Juden“ – „Die Juden haben den Teufel zum Vater“) wird er sich in seinem Referat mit der Frage auseinandersetzen, wie Christen und Kirchen durch Antijudaismus im Laufe der Jahrhunderte zu Antisemitismus und Holocaust beigetragen haben.

Der Ökumenische Arbeitskreis der Katholischen Pfarrgemeinde Sankt Sebastian und der Evangelischen Friedensgemeinde Eppertshausen begeht den Gedenktag seit seiner Festlegung durch den damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog – mittlerweile schon seit vielen Jahren in enger Zusammenarbeit mit der Kommune Eppertshausen.

In diesem Jahr war den Veranstaltern wichtig den Blick darauf zu richten, wie die christlichen Kirchen selbst in die Entstehung des Antisemitismus verstrickt sind.

Quelle: op-online.de

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