Es gibt Alternativen

Eppertshausen/Altheim ‐ Zwar hat der Eppertshäuser Bäcker Jürgen Kreher auch am vergangenen Wochenende seinen Verkaufswagen nochmals in Altheim am Friedhof abstellen dürfen, um dort seine Waren unter das Volk zu bringen. Von Niels Britsch

Eine unbefristete Genehmigung der Gemeinde wird er jedoch nach wie vor nicht erhalten. Ursprünglich hatte die Verwaltung dem Bäcker untersagt, in Altheim samstags seinen Stand aufzubauen, da man wegen der Konkurrenz um die Existenz der lokalen Läden fürchtete (wir berichteten). Jürgen Kreher erkundigte sich daraufhin beim Altheimer Lädchen nach der angeblichen Wettbewerbs-Situation: „Dort wurde mir gesagt, dass es keinerlei Einbußen gab, während ich meinen Stand in der Nähe aufgebaut hatte.“ Insofern könne er die Argumente der Gemeinde nicht nachvollziehen.

Dennoch bekräftigte das Amt nun, dass es ihm keine unbefristete Erlaubnis erteilen werde. „Herr Kreher bräuchte von uns eine Ausnahmegenehmigung, seinen Verkaufswagen im öffentlichen Verkehrsraum aufzustellen, das möchten wir jedoch wegen des Gleichheitsgrundsatzes nicht machen“, erklärt Dony, der befürchtet, damit einen Präzedenzfall zu schaffen.

In einem „konstruktiven Gespräch“ mit dem Bäcker habe man gemeinsam nach Lösungen gesucht, die Gemeinde bot ihm an, dass er seinen Stand samstags am Münsterer Rathausplatz aufstellen dürfe. Außerdem habe man darüber gesprochen, ob Kreher seine Backwaren über das kleine Geschäft in Altheim verkaufen könne.

Kreher bestätigt die beiden Vorschläge, den Standort Rathausplatz beurteilt er jedoch kritisch: „In Münster gibt es schon genug Bäckereien.“

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Halina-Zaremba / Pixelio

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