Grenzenloses Staunen

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Hannah (8): Ich habe bei der Aktion gelernt, dass jeder anderen Menschen helfen kann, auch wir Kinder aus Eppertshausen. Man muss einfach eine Unternehmung für eine gute Sache machen und das Geld dann spenden, so einfach ist das.

Eppertshausen ‐ Erst vor sechs Wochen hatten Kinder, Eltern und Lehrkräfte der Stephan-Gruber-Schule einen Flohmarkt zugunsten der Flutopfer in Pakistan organisiert und schon jetzt wurden die Früchte ihrer Arbeit sichtbar: Von Jasmin Frank

Die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ hatte einen Teil des Erlöses erhalten und besuchte nun die Einrichtung, um den Jungen und Mädchen von ihrer Arbeit zu erzählen, aber auch um sie darüber zu informieren, was mit dem gespendeten Geld gemacht worden ist.

Projektkoordinatorin Rebekah Irving stellte zunächst die Situation in Pakistan da. „Was passiert denn mit den Menschen, wenn alles überflutet ist?“, wollte sie wissen. „Sie werden seekrank“, meinte ein Steppke, doch andere wussten es besser: „Sie werden krank, weil sie sich erkälten und dann sterben.“

Anastasia (8): Mir ist klar geworden, dass es sehr wichtig ist, anderen Leuten in Not beizustehen, weil sie dringend Hilfe von anderen Menschen brauchen. Vor allen Dingen weiß ich jetzt, dass man nach einer Flut auch sehr viel sauberes Wasser braucht.

Irving führte die Folgen weiter aus, von der Vernichtung der Ernte über den Tod der Rinder bis hin zum Hunger der Menschen und den Gefahren durch die Cholera. Dann aber lobte sie: „Durch euren Einsatz geht es den Menschen dort nun besser und wir können unsere Arbeit dort fortführen.“ Brunnen würden von dem Geld gebaut oder Zelte gekauft, um den obdachlos gewordenen Familien ein neues Zuhause zu geben.
„Durch unser Projekt hier an der Stephan-Gruber-Schule sollen die Kinder Empathiefähigkeit und soziale Kompetenzen erwerben“, erläutert Schulleiterin Marion Lehr den pädagogischen Hintergrund des Geschehens. Doch wie beurteilen die Kinder die Ergebnisse des Flohmarktes und den Vortrag der Expertin?

Quelle: op-online.de

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