Halloween Nights an der Thomashütte

Vor dem Gruseln schrecken Stürme

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Wo die Zombies vom Trapezseil hängen: Internationale Zirkustruppe probt für das viertägige Halloween-Spektakel im umtosten Zelt an der Thomashütte. In allen Farben – vor allem blutrot – wird das Halloween-Zirkus-Spektakel an der Thomashütte ausgeleuchtet sein, wenn die internationale Artistentruppe um Alex Ramien in der Arena, geschminkt von Altheims Airbrush-Künstlerin Mareike Biek, ihr zirzensisches Feuer abfackelt.

Eppertshausen - Bevor die Zombies, Vampire, Monster und Untoten die Arena betreten, verbreitet ein tosend-gellender Sturm seinen Schrecken im bereits gruselig ausgeschmückten Zirkuszelt an der Thomashütte. Von Thomas Meier

Die erste große Probe am Montagabend für die von Donnerstag bis Sonntag währenden Halloween-Nächte jedenfalls wurde durch die Naturgewalten kräftig durcheinander gewirbelt. Glück im Orkan: die Akteure sind allesamt viel Schrecklicheres gewohnt als durch die Zeltritzen wehende Winde.

Alex Ramien als Ober-Zampano des ersten Schreckens-Spektakels über Aller(un)heiligen auf der Thomashütte ist hinter der ernsten Miene mit Blick aufs sternenübersäte Zeltdach guten Mutes: Seine zirzensischen Darsteller sind alle pünktlich zu den Proben erschienen, die Erschrecker gecastet, die Beleuchtung passt, der Sound stimmt: Die Show kann beginnen. Und noch eine schöne Nachricht dürften ihn und seine Horror-Crew erfreuen: Der Kartenvorverkauf lief gut, die Vorstellung in der eigentlichen Halloween-Nacht am Donnerstag (31.) ist nahezu ausverkauft, und für die Vorstellungen von Freitag bis Sonntag geht sicherlich auch noch einiges.

Monster auf Burg Frankenstein

Vor dem Halloween-Zirkus im Zeltinnern hat sein Regisseur Ramien die Schau im Freien ersonnen, und da gibt der Standort Thomashütte ja auch einiges her. Die Besucher werden schon vor dem Start im Zirkusrund (20 Uhr) vom Kassenhäuschen direkt in den Freiluft-Gruselparcours geleitet. Er führt die Besucher ab 18 Uhr durch den düsteren Wald ins kühle Schlachthaus vorbei an Monsterscheune und Hexenküche ins Zelt. Vampire, Monster, Zombies und Co überraschen die Gäste von Anbeginn mit ihrer durchgestylten Horror-Show.

Finsternis des Waldes

Hat man erst einmal die Finsternis des Waldes hinter sich gelassen und tritt in die gespenstisch ausgeleuchtete Welt des Halloween-Zirkus, warten nicht nur gecastete Erschrecker auf die Gäste, sondern ein internationales Artisten-Team. Furchtlose Stuntmen, bis unters Kuppeldach abhebende, bezaubernde Geister, bodenständige Gladiatoren, mit Kettensägen jonglierende Freaks und ein durchgeknallter Komiker sorgen in der Zirkusarena für atemlose Spannung und staunendes Vergnügen der grusligen Art. Vor allem für Letzteres haben die Veranstalter „Evilbunny“ Mareike Biek, Airbrush- und Schminkmeisterin aus Altheim, verpflichtet. Sie sorgt fürs schaurige Aussehen der Akteure.

Nachdem erst einmal alle Artisten durch das Zirkusrund gegeistert sein werden, zeigt das Duo Paschenko aus der Ukraine, was zwei starke Männer unter Strapaten verstehen: exzellente Luftakrobatik an Gummibändern. Ein höllisch heißes Spiel mit dem Feuer bieten Alex und Marco aus Deutschland, der Kettensägejongleur „The Mighty Gareth“ reist aus Großbritannien an, Marina Borzova gibt die sinnlich-bezaubernde Monsterbraut am Luftring und die ungarische Tänzer-Crew führt den Zombie-Breakdance auf.

Säbelrasselnd kommt Maria Bizzarro ins Spiel. Die Italienerin verteidigt mit Schwert und Klinge ihr Reich. Es folgen Kraftakte, Schwertschlucken, Trapezshow und letztlich der „Globe of Speed – Alex Ramien und sein Team“ (darunter sein siebenjähriger Sohn als Europas jüngster Stuntfahrer): Sie brettern auf Motorrädern durch die riesige, gelöcherte Stahlkugel. Das ist dann schon mehr als nur eine Reminiszenz an den Auftritt von Meat Love auf der Harley in der Rocky Horror Picture-Show.

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Neben und nach der Show gibt es passende Halloween-Getränke und -Speisen. Und nach dem Horror-Spaß ist noch lang noch nicht Schluss mit Thomashütten-Spaß, denn dann steigt die Halloween-Party. Die Shows beginnen Donnerstag bis Samstag jeweils um 20 Uhr, am Sonntag steigen die „Kids- und Familien-Vorführungen“ um 14 und um 18 Uhr. Einlass und Gruselparcours jeweils zwei Stunden vorher.

Quelle: op-online.de

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