Hügelland voller bedrohter Tiere

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Die kleine Gruppe um Kreisbeigeordneten Christel Fleischmann (links) lauschte den Ausführungen von Dr. Wolfgang Heimer (dritter von links).

Eppertshausen/Messel ‐ Ein leider nur kleines Grüppchen hatte sich am Sonntag Vormittag an der Thomashütte bei Eppertshausen zusammengefunden, um gemeinsam mit dem ersten Kreisbeigeordneten Christel Fleischmann und Vertretern der Naturschutzbehörde des Landkreises das Messeler Hügelland und seine besonderen Biotope zu erkunden. Von Jasmin Frank

„Mein Grundthema ist ja Naturschutz, deshalb nehme ich solche Termine besonders gerne wahr. Hier vor Ort finden sich 156 Tierarten wieder, die auf der roten Liste stehen. Nicht nur deshalb wurde ein Naturschutzprojekt gestartet, das gemeinsam vom Landkreis, der Stadt Darmstadt und dem Land Hessen getragen wird und die Vielfalt vor Ort erhalten soll“, so Fleischmann.

Etwa ein Dutzend Personen waren gekommen, um an dieser BioTopTour teilzunehmen. „Wir machen diese Aktionen schon seit etwa zehn Jahren und laden immer jeweils im Herbst und im Frühjahr dazu ein. Insgesamt haben wir zwanzig Strecken entwickelt, zu denen auf unsrer Homepage auch die Routen abrufbar sind. Mit der Karte in der Hand macht das Wandern gleich viel mehr Spaß“, findet Dr. Wolfgang Heimer, der als Leiter der Naturschutzbehörde des Landkreises Darmstadt-Dieburg die Führungen konzipiert hat und begleitet.

Weitere Informationen über das erkundete Areal gibt es auf der Kreis-Homepage.

Im Messeler Hügelland gibt es gleich mehrere Besonderheiten, auf die der Experte hinweist: die ursprüngliche und sehr große zusammenhängende Waldfläche sowie die eingestreuten Sonderlebensräume, die Tier- und Pflanzenarten anlocken, die sich sonst nicht so ohne weiteres finden lassen.

Eine Besonderheit des thematisierten Gebietes sind auch die von Menschen geschaffenen Lebensräume, bei der sich neben den Sand- und Tongruben vor allem die Steinbrüche hervorheben, die zum Teil als Naturdenkmal ausgewiesen sind.

Quelle: op-online.de

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