Jahresendzeit-Maikäfer krabbelt in Eppertshausen unterm Nussbaum

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In der Jahreszeit verirrt: ein Maikäfer im Dezember.

Eppertshausen (tm) -  „Erst dachte ich ja, es sei eine alte Nuss. Ich wollt´ sie gerade wegkicken, da bewegte sie sich auch schon. “ Ludwig Stahl aus Eppertshausen staunte nicht schlecht über seinen Fund im Garten im Buchenweg 7.

Ein dicker Maikäfer krabbelte am 29. Dezember unter seinem Haselnussbaum, und als er ihn aufhob und anhauchte, strampelte er gar ganz aufgeregt umher. Früher unterteilte man die großen Laubkäfer in drei Arten, den seltenen „Kaiser“ mit rötlichem Kopf und Brustschild, den „Müller“, der mehlig weißlich behaart daher kommt, und den meist kleinen „Schornsteinfeger“, dunkel und mit wenig Behaarung versehen.

Stahls später Maikäfer entspricht wohl am ehesten dem Müller, doch ob seiner Betagtheit könnte man ihn auch „Jopie“ nennen. Im nahen Rodgau soll dem Schädling bald mit Insektiziden zu Leibe gerückt werden.

Quelle: op-online.de

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