„Jugend trainiert für Olympia“:

Werbung für den TAV

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Sprung auf dem Schwebebalken: Die Sporthalle im Eppertshäuser Sportzentrum war Schauplatz des Landesentscheids im Geräteturnen der Schülerinnen bei „Jugend trainiert für Olympia“.

Eppertshausen - Auch dank der Hilfe des TAV fand der Vorentscheid zu „Jugend trainiert für Olympia“ in Eppertshausen statt. Die Münsterer „Schule auf der Aue“ war allerdings nicht dabei. Von Jens Dörr 

800.000 Kinder und Jugendliche, so gibt es jedenfalls die Deutsche Schulsportstiftung an, nehmen in Deutschland alljährlich an „Jugend trainiert für Olympia“ teil. Seit 1969 existiert der Wettbewerb, für den die 16 Kultusbehörden der Bundesländer sowie der Deutsche Olympische Sportbund verantwortlich zeichnen. Damit soll „Jugend trainiert für Olympia“ der weltweit größte Wettbewerb im Schulsport sein. In 19 Sportarten können sich Schüler in fünf Altersklassen bis ins Bundesfinale turnen, golfen, schwimmen, laufen oder kämpfen (Judo) – um nur eine Handvoll zu nennen. In der Halle des Eppertshäuser Sportzentrums fand nun der Landesentscheid im Geräteturnen der Schülerinnen in verschiedenen Altersklassen statt.

Dies geschah unter tatkräftiger Mithilfe des TAV Eppertshausen. In Elke Arntz-Müller ist die neue Vorsitzende des Turn- und Athletikvereins auch eine von hessenweit vier Verbundskoordinatoren, die die Schulsport-Veranstaltung in die Fläche bringen. So eben nun nach Eppertshausen, wo die Gemeinde die Sporthalle gratis zur Verfügung stellte und sich auch die Helfer – mit Ausnahme der Wettkampfrichter– ehrenamtlich zur Verfügung stellten. „Wir machen das, weil’s ein bisschen Werbung für den TAV ist“, sagte Arntz-Müller. Ohne die Ausrichter an der Basis ließe sich „Jugend trainiert für Olympia“ nur schwer im derzeitigen Umfang durchführen.

In Eppertshausen fehlten neben den Helfern des TAV indes die Lokalmatadoren: Turnerinnen, wie sie auch der TAV hat und wie sie gerade im Alter von zehn bis 16 Jahren meist auf die Münsterer Aue-Schule gehen, waren nicht mit von der Partie. Eine Teilnahme, egal in welcher Sportart, müsse letztlich durch die Schulen organisiert werden. „Es müsste im Fall des Turnens im Grunde einen Sportlehrer geben, der in der Schule ermittelt, wer mitturnen kann“, so Arntz-Müller. Derlei sei an der Aue-Schule offenbar nicht vollzogen worden. Für ihren Verein sagte die Vorsitzende allerdings auch, dass der Schulsport nicht im luftleeren Raum agiere und es Anknüpfungspunkte zwischen Aue-Schule und TAV gebe – beispielsweise über die FSJlerin des Eppertshäuser Vereins.

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Nun turnten 15 Schulen von Lampertheim bis Kassel in der Sporthalle. Aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg war keine Schule dabei. Die „Lokalmatadoren“ kamen aus Hanau und Großkrotzenburg. Geturnt wurde am Sprung, am Stufenbarren, am Schwebebalken und am Boden. Nur die Siegerinnen der Wertungsklasse III (Jahrgänge 2003 bis 2006) qualifizierten sich für das Bundesfinale in Berlin. Dies schafften die Sportlerinnen des Goethe-Gymnasiums aus Kassel.

Quelle: op-online.de

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