Jugendraum wird teurer

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Die Spitzabrechnung ist positiv ausgefallen“, sagt Bürgermeister Carsten Helfmann und freut sich über das Schreiben der Oberfinanzdirektion Frankfurt.

Eppertshausen ‐ Es fließt Geld in die Eppertshäuser Kassen. „Die Spitzabrechnung ist positiv ausgefallen“, sagt Bürgermeister Carsten Helfmann und freut sich über das Schreiben der Oberfinanzdirektion Frankfurt. Von Christina Schäfer

Nach Abrechnung für das vierte Quartal 2009 habe die Gemeinde Eppertshausen ein Betrag in Höhe von 133 763,54 Euro überwiesen bekommen, so Helfmann bei der Sitzung der Gemeindevertreter am Montagabend. Der Saldo ergibt sich aus den folgenden Posten: Einkommensteueranteil 702 091,12 Euro, Familienleistungsausgleich 41 459,91 Euro, Umsatzsteueranteil 34 219,77 Euro, Ist-Aufkommen Gewerbesteuer 1 193 322,49 Euro und Gewerbesteuerumlage 246 122,76 Euro.

Weiter berichtete der Rathauschef über die Nutzung des „Epperthausen Mobil“. Das Angebot wird seit seines Dienstbeginns im Sommer 2008 gut angenommen. Im Jahr 2009 gewährte die Gemeinde für 537 Fahrten insgesamt einen Zuschuss von 1 800 Euro. Mehr als 330 Fahrten sind zu Einkaufsmöglichkeiten im Park 45 gegangen, bei 15 Prozent der Fahrten waren die örtlichen Hausärzte das Ziel. Den Dienst des „Eppertshausen Mobil“ können Bürger in Anspruch nehmen, deren Mobilität eingeschränkt ist.

Thema war auch der Bau eines Jugendraums in der geplanten Bürgerhalle. Carsten Helfmann berichtete, dass bereits im Investitionsprogramm 2009 bis 2012 des Haushaltjahres 2009 50 000 Euro für den Bau der Räumlichkeiten für die Jugend vorgesehen seien. „Damit werden wir nicht hinkommen“, so Helfmann. Mittlerweile rechne die Gemeinde Eppertshausen mit Kosten in Höhe von 100 000 Euro. Die derzeitigen Planungen sehen vor, an die Bürgerhalle einen Raum mit WC-Anlagen anzubauen. Dieser Raum soll auf dem Grundstück des Landkreises gebaut werden. Mit dem Landkreis Darmstadt-Dieburg habe man bereits bezüglich der Flächennutzung Verhandlungen geführt.

Gut voran kommt die Gemeinde mit den Abriss- und Verfüllarbeiten auf dem ehemaligen Eissner-Gelände im Eppertshäuser Gewerbegebiet „Park 45“. „Die Planung der inneren Erschließung des Gebietes C 1 und C 2 sieht überwiegen Grundstücke von 750 bis 1 500 Quadratmeter vor“, sagte der Bürgermeister. So wolle man kleingliedrige Grundstücke, die aber auch modulartig zusammengeführt werden könnten.

Länger als gedacht benötigen die Bauarbeiten an der Kita St. Sebastian. Aufgrund des Verbindungsganges werde sich die Bauzeit um etwa sechs Wochen verlängern. Der Architekt hatte nach Beschluss der Gemeindevertretung einen neuen Zeitplan erstellt. Den Mietvertrag für das Übergangsquartier der Kinder wurde um zwei Monate verlängert.

Quelle: op-online.de

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