Kelterfest auf der Thomashütte

Vollmundiges im „Gerippten“

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Beim Kelterfest auf der Thomashütte gibt es frisch gepressten Apfelmost. Vom Apfel zum Most: Luke und Nate ließen sich die Karriere des gesundes Obstes von Keltermeister Ludwig Gmirek erklären.

Eppertshausen - Der Landgutshof Thomashütte präsentiert sich in diesen Tagen ganz von seiner traditionellen Seite. Beim Kelterfest, das noch bis einschließlich 5. Oktober gefeiert wird, werden zentnerweise Äpfel in der historischen Kelter – vor den Augen der Gäste – gepresst. Von Ursula Friedrich 

Den vollmundigen Most serviert Keltermeister Ludwig Gmirek kleinen und großen Besuchern im „Gerippten“ - eine Köstlichkeit, die nur so von Vitaminen strotzt. Denn trotz mäßigen Sommers ist die Apfelernte bestens ausgefallen. „Reichhaltig und mit bester Qualität“, so Alex Ramien, der die Thomashütte mit Küchenmeister Oliver Skopp seit Frühjahr 2013 betreibt.

Rund um den gut 300 Jahre alten Landgasthof bei Eppertshausen reifen die Früchte auf den Streifobstwiesen – ganz ohne Pestizide. Wie zu Urgroßvaters Zeiten wird die (Bio-)Ernte selbst gekeltert und als Most serviert. Seit der Übernahme der Thomashütte mit neuem Team wird das kulinarische Erlebnis hier kräftig aufgepeppt. Regelmäßige Veranstaltungen, Live-Musik, Kinderspieleland und Streichelzoo machen den Traditionsgasthof zum Ausflugsziel mit „Eventcharakter“.

„Unser Kelterfest trägt den Charakter einer Erntedank-Feier“, so Alex Ramien – mit Zutaten. Im kleinen Land- und Künstlermarkt hinter dem Biergarten gibt es selbst gebackenes Brot, Hausmacher Wurst, Hochprozentiges aus der Obstbrennerei und Handwerkskunst. Eine Traktorenschau und ein Kinderkarussell runden das Markttreiben ab – gegenüber ertönt auf der Bühne im Hof Live-Musik von Jazz bis Schlager, Oldies bis Pop. Die Kinder haben Spielplatz und Streichelzoo für sich entdeckt. Ziegen, Schafe, Ponys, die vierbeinigen Bewohner der Thomashütte zeigen sich von der hungrigen Seite.

Der größte Bembel der Welt

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Der Besuch der Thomashütte ist ein Familienerlebnis. Beim Kelterfest erinnern sich Stammgäste an Kindheitstage, als der Ausflug mit den Eltern zur Thomashütte ein Sonntagserlebnis war. Und als Höhepunkt des Tages der frisch gekelterte Most getrunken wurde. Dieses Stück Vergangenheit wird in der Thomashütte bewahrt und mit neuen Impulsen zur runden Sache.

Moderne Ideen sind auch in der Küche eingezogen: Auf Wunsch wird der knusprige Flammkuchen auch mit Sauerkraut und Leberwurst serviert. Die gesunden Äpfel landen mit knuspriger Ente oder deftigem Kassler als Jus auf dem Teller.

Das Kelterfest wird am Feiertag, Freitag, 3. Oktober, ab 12 Uhr mit viel Programm und Live-Musik fortgesetzt.

Quelle: op-online.de

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