Gemeindevertreter stimmen dem Umbau zu

Kunstrasen für das Kleinspielfeld

+
Umbau anstatt Sanierung: Analog zum Großspielfeld soll nun auch das kleine Spielfeld am Eppertshäuser Sportzentrum einen Kunstrasenbelag erhalten.

Eppertshausen - Der Fußballverein Eppertshausen (FVE) setzt sich für den Erhalt eines Kleinspielfelds ein. Dieses kann gleichermaßen von den Kickern als auch den Handballern genutzt werden – denn sowohl Fuß- als auch Handballspieler sind in einer Spielgemeinschaft organisiert.

Die Eppertshäuser Gemeindevertreter stimmten nun dafür, dass das Kleinspielfeld im Sportzentrum an der Nieder-Röder-Straße nicht, wie geplant saniert, sondern umfassend umgestaltet wird. Vorgesehen war eine Reparatur des Kunststoffbelags, der über die Jahre stark beansprucht worden war und sich für das Fußballtraining nicht mehr eignet. Da nun das benachbarte Großfeld – bisher ein Hartplatz – einen Kunstrasenbelag erhält, soll auch das Kleinspielfeld eine Rasenoberfläche bekommen.

Die Reparatur des Tartanbelags hätte den Platz nur kurzfristig wieder bespielbar gemacht. Letztlich wären die bestehenden Probleme wie Risse und Unebenheiten in absehbarer Zeit wieder aufgetaucht, so die Argumentation. Bei einer Begehung mit dem planenden Ingenieur wurden daher andere Modernisierungsvarianten besprochen. Ein kurzfloriger Kunstrasen wäre eine Möglichkeit. Dieser hätte jedoch den Nachteil, dass er regelmäßig bewässert werden muss. Eine Bewässerungseinrichtung ist aber nicht vorhanden. Außerdem würde der Rasen auf der Kunststoffoberfläche nicht optimal haften.

Variante zwei besteht darin, einen langflorigen Kunstrasen auf dem bestehenden Tartanplatz aufzubringen. Dieser müsste mit Quarzsand und Granulat befüllt werden. Außerdem müsste ein Drainagevlies verlegt werden. Die Kosten beliefen sich auf 47.000 Euro.

Vom Stadion zur Arena: So hießen Fußballtempel früher

Von einer Umgestaltung des kleinen Spielfelds profitieren auch die Handballer. Sie haben beim SV Münster, der bereits über ein Fußballfeld mit langflorigem Kunstrasen verfügt, das Prellverhalten der Bälle geprüft und die Oberfläche als ideal für das Handballtraining unter freiem Himmel erachtet.

Das Parlament stimmte nun für diese Variante und bewilligte zusätzlich eine weitere Umbaumaßnahme: eine Höhenangleichung der Kleinspielfelder mit dem Großspielfeld. Dadurch soll das Sportgelände barrierefrei werden. Auch sollen die Gerätschaften, die zur Pflege notwendig sind, ohne Probleme auf dem Gelände eingesetzt werden können. Damit das möglich wird, sind umfangreiche Veränderungen an der Pflasterumrandung notwendig. Diese verursachen eine weitere Kostensteigerung. Der Gesamt-Investitionsbetrag würde sich dann auf 59.000 Euro erhöhen. (zeta)

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare