Lama-Baby

Thomashütte: Tierischer Nachwuchs

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Noch etwas unsicher auf seinen Beinen: Der neue Stolz der Thomashütte in Eppertshausen braucht einen Namen. In einer gemeinsamen Aktion mit unserer Zeitung soll dieser nun gefunden werden.

Eppertshausen - Noch etwas Müde kauert das Jungtier mitten auf der Wiese. Es genießt die Sonnestrahlen, ruht sich aus von den Anstrengungen der vergangenen Tage. Von Daniel Schmitt

Mutter und Papa schreiten um ihr kleines Baby herum, sie bewachen es und scheinen mächtig stolz zu sein – zurecht: In der Nacht von Montag auf Dienstag ist das Lama-Baby auf dem Außengelände der Eppertshäuser Thomashütte geboren worden. „Wir haben einen aufgeregten Anruf von unserem Nachtwächter erhalten, dass sich etwas tut und sind fast alle hergekommen“, erinnert sich Georg Ramien, neben Koch Oliver Skopp und Gastronom Aico Rafiei einer von drei Betreibern der Thomashütte.

Doch die „Alarmmeldung“ kam etwas zu spät. Am Ausflugslokal angekommen, war der kleine, waschechte „Hessen-Bub“ – es handelt sich um ein männliches Jungtier, dessen Eltern beide ebenfalls in Hessen das Licht der Welt erblickten – schon längst auf seinen eigenen vier Beinen unterwegs. „Es hat sofort gestanden und sich auf der Wiese hin und her bewegt“, erzählt Ramien.

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Drei Tage nach der Geburt wechseln sich nun Ruhephasen und ausgiebiges Laufen ab. Dies sei ganz normal, versichert Ramien. Ein Tierarzt habe dem Jung-Lama, das bei drohender Gefahr auch mal einen Warnschuss in flüssiger Form absondern kann, direkt nach der Geburt die volle körperliche Gesundheit bescheinigt. Ausgewachsen erreichen Lamas eine Schulterhöhe von etwa 1,10 bis 1,30 Metern und ein Gewicht von 120 bis 150 Kilogramm. Das Neugeborene wird bis dahin noch einige Zeit brauchen.

Beim Anblick des staunenden Publikums verzieht es sich lieber ganz schnell hinter seine schützende Mutter. Nur kein Risiko eingehen. „Es weiß noch nicht ganz genau, was hier eigentlich los ist“, sagt Ramien. Insgesamt vier Lamas gibt es nun auf dem Gelände der Thomashütte. Wie Ramien und seine Kollegen auf die Idee kamen, neben Ponys, Schafen oder Ziegen auch diese eher ungewöhnliche Art zu halten? „Die Lamas waren schon im Inventar enthalten“, so der Betreiber. Um dem Jungtier die Eingewöhnung zu erleichtern, haben die Verantwortlichen der Thomashütte vorgesorgt. Eine Familie aus Altheim wird sich in Zukunft neben den vielen anderen Tieren auch um das jüngste Mitglied kümmern.

Lama-Baby an Thomashütte

Lama-Baby an Thomashütte

Namensvorschläge können in den nächsten zwei Wochen entweder per E-Mail an red.babenhausen@op-online.de oder über unsere Facebook-Seite erfolgen.

In einer gemeinsamen Aktion der Thomashütte und unserer Zeitung suchen wir nun nach einem passenden Namen für den jungen „Hessen-Bub“. Zu gewinnen gibt es eine Teilnahme an der Taufe des Lamas, ein anschließendes Essen mit der ganzen Familie (bis zu fünf Personen) in der Thomashütte und eine Dauerfreikarte 2013 für den kompletten Spielepark. Die Thomashütte freut sich besonders über die Teilnahme von Kindern und Jugendlichen. Einen eigenen Namensfavoriten hat Ramien schon, will ihn aber lieber nicht verraten. „Ich denke, dass wir auch so viele kreative Ideen und Vorschläge erhalten werden“, sagt Ramien.

Neueröffnung der Thomashütte

Neueröffnung der Thomashütte

Quelle: op-online.de

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