Auf Latein singen? Kein Problem!

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Rochus Paul hat gerade sein Studium abgeschlossen und ist nun Diplom-Dirigent. Der beliebte junge Mann steht dem evangelischen Kirchenchor Eppertshausen/Ober-Roden vor.

Eppertshausen (jas) ‐ Singen macht gute Laune, das ist nicht nur wissenschaftlich erwiesen, sondern wird auch von vielen Sängerinnen und Sängern regelmäßig bestätigt.

Zu diesen glücklichen Menschen gehört auch ein gutes Dutzend Eppertshäuser Bürger, die sich mit gleichgesinnten Ober-Röder Einwohnern zusammengeschlossen haben, um ihrem Hobby gemeinsam nachzugehen.

„Der evangelische Kirchenchor Eppertshausen/Ober-Roden hat sich 1992 gebildet. Vorher gab es zwar schon beide Chöre einzeln, aber zum einen waren die Gruppen jeweils zu klein, zum anderen haben wir zeitgleich einen neuen Dirigenten gesucht. Warum also nicht auch über Ortsgrenzen hinweg singen?“, erzählt Willi Böllert, der nicht nur eine der Bassstimmen ist, sondern sich auch um organisatorische Dinge kümmert. Mittlerweile haben die insgesamt etwa 30 Sänger ihren sechsten Chorleiter, Rochus Paul, der gerade sein Studium abgeschlossen hat und nun Diplom-Dirigent ist.

Der Chor sucht noch Mitstreiter - Infos und Kontaktdaten sind auf seiner Internetseite zu finden.

Momentan probt der Chor für sein großes Jahreskonzert, das am 13. November in der Eppertshäuser Waldkapelle um 17 Uhr und zur gleichen Uhrzeit am Folgetag in der evangelischen Kirche in Ober-Roden präsentiert wird. „Wir werden die ‚Missa Sancta Crucis’ von Josef Gabriel Rheinberger aufführen. Da haben wir uns zwar viel vorgenommen, aber es ist auch schön, so eine Aufgabe zu schultern. Das bringt uns allen viel Motivation“, informiert Dirigent Paul. Das komplette Stück wird in Latein gesungen, allerdings bekommt das Publikum die deutschen Texte ausgehändigt.

Quelle: op-online.de

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