Männergesangverein Germania

Gesungen „...von der Liebe und dem Wein“

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Der Männerchor Germania zeigte sich zum großen Chorkonzert in der neuen Bürgerhalle Eppertshausens bestens eingestimmt auf „die Liebe und den Wein“.

Eppertshausen (tm) - In der neuen Bürgerhalle veranstaltete der 45 Sänger zählende Männerchor der Germania 1890 Eppertshausen kürzlich ein Konzert mit besonderer Note. Unter dem Motto „…von der Liebe und dem Wein“ lud die rührige Sangestruppe zu diesem musikalischen Ereignis ein.

Anspruchsvolle Männerchorliteratur, eine hervorragende Sopranistin, ein Rezitator, der gekonnt zum Nachdenken anregende, aber auch heitere Geschichten über die Liebe und den Wein erzählte, sowie eine dem Motto und der Jahreszeit angepasste Dekoration bildeten den Rahmen für zweieinhalb Stunden kurzweilige Unterhaltung. Auch die Technik der neuen Bürgerhalle wurde geschickt integriert und Bilder, passend zu der Thematik des jeweiligen Vortrages, auf die Leinwand projiziert.

Den Programmauftakt bildete der Männerchor mit dem „Trinklied im Frühling“ von Friedrich Silcher. Nach der kurzen Begrüßung durch Vorsitzenden Hans Müller folgte der Klassiker „Wein und Liebe“ von Franz Schubert. Eine ganz schwierige Komposition für Männerchöre, die durch die Sänger gekonnt interpretiert wurde. Bis zur Pause unterhielt ein bunter Wechsel von Stücken der Sopranistin Petra Wägt, Geschichten von der Liebe des Rezitators Oskar Mürell und Beiträgen des Ensembles „Musica“, einer Gruppe des Veranstalters. Zum Abschluss des ersten Teiles beeindruckte der Männerchor bei den Kompositionen „Gürtel und Tüchlein“ von Jakov Gotovac und „Wahre Liebe“ von Leos Janacek durch einen hervorragenden Stimmenausgleich und einem erstklassigen Piano.

Lockerer zweiter Teil

Den Auftakt des zweiten Teils, der etwas lockerer gestaltet wurde, bestritt das Ensemble „Musica“. Die Komposition „Speisezettel“ von Carl Zoellner, bei der auch der Rezitator seinen Part beitrug, begeisterte das Publikum in der voll besetzten Bürgerhalle. Die Solistin glänzte mit dem Stück „Ich lade gern mir Gäste ein“ von Johann Strauss jr.. Und mit seiner Interpretation von „Schneewittchen“ überzeugte Rezitator Oskar Mürell. Den Abschluss bildete das „Trinklied“ aus der Oper „La Traviata“ von Giuseppe Verdi in einem Satz von H. Ophoven.

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Der Männerchor unter der Leitung seines zweiten Chorleiters Wolfgang Tüncher, die Sopranistin Petra Wägt und Hans Dieter Müller am Klavier waren eine harmonische Einheit. Sie sorgten für einen gewaltigen Schlussakkord. Langanhaltender Beifall und stehende Ovationen waren der verdiente Lohn für eine außergewöhnliche Leistung. So kamen die Akteure um eine Zugabe nicht herum. Die Komposition „Time to say good bye“ war das Sahnehäubchen eines gelungenen Chorkonzertes. Die musikalische Gesamtleitung lag in den Händen des Chorleiters, Hans Dieter Müller. In seinem Schlusswort bedankte sich Vorsitzender Hans Müller bei dem Chorleiter für sein großartiges Engagement, welches er stets mit Herzblut in den Verein, in dem er groß geworden ist, einbringe.

Quelle: op-online.de

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