2,4 Millionen Euro Einnahmen dank Großinvestor

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Bäume und Graben müssen weichen – sie werden versetzt, damit im Park 45 ein zusammenhängendes Grundstück für einen großen Investor entstehen kann.

Eppertshausen ‐ Im Park 45 geht es weiter voran: Ein großer Investor hat sich gefunden, der ein etwa 30 000 Quadratmeter großes Grundstück zwischen der Einsteinstraße im Norden und Osten sowie der Büssingstraße im Westen erwerben möchte. Von Jasmin Frank

Doch ganz so einfach ist es nicht, dem Unternehmen, das bis zum Vertragsabschluss noch ungenannt bleiben will, den Platz zur Verfügung zu stellen, gehört das Gelände zwar zum Großteil der Gemeinde, aber eben auch mehreren kleinen Eigentümern.

Mit diesen mussten nun Regelungen gefunden werden, sei es ein Tausch ihrer Grundstücke innerhalb des Gewerbegebiets, oder ein Verkauf ihrer Parzellen an die Gemeinde, da diese aus mehreren Gründen die Fläche aus einer Hand anbieten möchte. „Es ist schwierig, gleich fünf verschiedene Eigentümer an einen Tisch zu bekommen, zumal nicht alle hier in Eppertshausen wohnen. Auch wenn uns durch den Ankauf höhere Kosten entstehen, als bei einem Direktverkauf durch die Eigner, sollten wir uns zu diesem Schritt entschließen. Denn insgesamt profitiert die Gemeinde davon, wenn die Gesamtfläche veräußert werden kann“, erläuterte Bürgermeister Carsten Helfmann auf der Gemeindevertretersitzung am Donnerstag.

Graben muss versetzt werden

Selbst wenn der jetzige Investor noch abspringen würde, sei es unwahrscheinlich, dass die Gemeinde auf ihren Kosten sitzen bleibe, gäbe es doch schon weitere Anfragen für das Areal. Insgesamt werden mit dem Verkauf etwa 2,4 Millionen Euro eingenommen, eine stolze Summe also, die auf das ohnehin gut gefüllte Projektkonto der Gemeinde fließt, aus dessen Mitteln aber auch der Ankauf des „Eissner-Geländes“ bestritten werden muss, wofür etwa 2,1 Millionen Euro vorgesehen sind. Doch nicht nur die Parzellen der privaten Eigner müssen erstanden werden, auch ein Graben, der sich von Bäumen gesäumt durch das Gelände zieht, muss versetzt werden, damit gebaut werden kann. Beides wurde bei der Sitzung mehrheitlich beschlossen, so dass der Verkauf angegangen werden kann. Errichtet werden sollen zwei größere Hallengebäude einschließlich eines Verwaltungstraktes, zum anderen sollen 100 Arbeitsplätze entstehen.

Quelle: op-online.de

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