FSV Münster startet verstärkt

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Vier starke Spieler vom SC Hassia Dieburg verstärken in der neuen Saison die FSV Münster – darunter Lukas Kret (dunkles Trikot).

Altheim/Eppertshausen/Münster - „Never change a winning team“ – wenn diese Sportler-Weisheit zutrifft und mit dem Bewährten auch in einer höheren Spielklasse Erfolge erzielt werden können, dann stehen die Sterne gut für den TSV Altheim. Von Jens Dörr

Nach starker Saison in der B-Liga hinter dem GSV Gundernhausen auf Platz zwei gelandet, setzten sich die Altheimer in der Relegation schließlich gegen den TSV Klein-Umstadt durch.

Das Team von Trainer Uwe Jung wird in der A-Klasse indes kaum ein anderes Gesicht haben als in der abgelaufenen Spielzeit eine Liga tiefer. Nur Hakan Kilic und Marco Bataineh gehen fort, ausgerechnet zum Lokal-Rivalen SV Münster, der aber eine Klasse über den Altheimern spielt. Tim Tepper legt eine Pause ein. Dem stehen die beiden Zugänge Marcel Weihert (kommt vom SV Sickenhofen) und Rachid Andich (Kickers Hergershausen) gegenüber. Der Klassenerhalt sollte dennoch möglich sein – wenn nicht noch mehr in der vermutlich relativ ausgeglichenen Kreisliga A. Favoriten sind indes andere.

Bemerkenswert konstant geblieben ist die personelle Lage beim Fußball-A-Ligisten FV Eppertshausen: Nur zwei neue Spieler kamen zum FV, kein einziger verließ den Verein. Das macht es leicht, die Mannschaft der beiden Trainer Werner Jozic und Michael Sticht für die kommende Runde einzuschätzen: Ähnlich wie in der Saison 2008/2009 wird es wohl kaum um den Aufstieg, vermutlich aber auch nicht gegen den Abstieg gehen. Eine Platzierung im Mittelfeld ist das, was man von den Eppertshäusern erwarten kann. Viel hängt auch davon ab, wie die ersten Spieltage laufen. Neben Aland Hiua, der zuvor vereinslos war, kam nur Benedict Kaiser vom FSV Groß-Zimmern neu zum Fußballverein.

Keine Frage: Der FSV Münster gehört in dieser Spielzeit zu den Aufstiegs-Aspiranten in der Kreisliga B. Und das, obwohl sich der FSV in der vergangenen Runde eher als graue Mittelfeld-Maus präsentierte.

Grund für die neue Ausgangslage ist der personelle Zuwachs, den die Münsterer verzeichnen. Vier starke Leute kamen alleine vom SC Hassia Dieburg, darunter ambitionierte Kräfte wie Lukas Kret, Ünal Senel und Mehemt Yakut. Auch Drazen Milosevic, der nun als Spielertrainer fungieren wird, spielte zuvor bei der Dieburger Hassia und wurde mit ihr Meister in der Kreisoberliga.

Daneben kam auch ein Trio von Kickers Hergershausen zum FSV: Mario Trnicic sowie sein Bruder Dario, dazu Mahdi Zayed. Mit weiterem Zuwachs, dem lediglich zwei Abgänge (Mustafa Lala und Heiko Schaumann) entgegen stehen, ist Münster fast schon in der Pflicht, Platz eins oder zumindest den Relegationsplatz zwei zu erreichen.

Quelle: op-online.de

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