Wahlprogramm von Carsten Helfmann

Neue Ärzte für Eppertshausen

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Die Ortseinfahrt an der Urberacher Straße soll mit Querungen und Verkehrsteilern umgestaltet werden. So sieht es das Wahlprogramm von CDU-Bürgermeister Helfmann vor.

Eppertshausen - Die zweite Amtsperiode von Bürgermeister Carsten Helfmann neigt sich dem Ende zu. Bei der Wahl am 21. September stellt sich der Christdemokrat, als einziger Kandidat, zur Wahl für eine dritte Amtszeit als Rathauschef. Von Sebastian Schwarz 

Doch welche Vorhaben plant Helfmann eigentlich für den Fall seiner Wiederwahl? Auskunft darüber gibt sein sogenanntes „Zukunftsprogramm 2020“. Ein zentrales Anliegen darin ist die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung. „Das Thema steht ganz vorne“, erklärt Carsten Helfmann. Man habe bereits zahlreiche Gespräche mit Medizinern geführt, um diese nach Eppertshausen zu locken, jedoch leider ohne Erfolg. Daher werde man sich weiter bemühen, aktiv Ärzte anzusprechen, so der Rathauschef.

Im Bereich der Infrastruktur sieht das Programm die Neugestaltungen der Ortseinfahren an der Urberacher Straße und Ober-Röder-Straße vor. Außerdem wird im Rahmen der grundhaften Sanierung der Hauptstraße diese ebenfalls umgebaut. Mit Hilfe von Verkehrsteilern und Querungen solle an den genannten Straßen die Verkehrsdynamik verbessert werden, erklärt Helfmann. Konkret bedeute dies, dass die Ortseingänge verengt würden, um die Geschwindigkeit der Fahrzeuge zu reduzieren. Des Weiteren solle dort durch Bäume und Büsche auch etwas für die Verschönerung des Ortsbildes getan werden.

Thema Baumaßnahmen

Beim Thema Baumaßnahmen ist zudem das Haus Westermann im Blick. Die grundhafte Sanierung ist dort bereits im Gange, der Abschluss der Baumaßnahmen ist für Mitte Oktober angepeilt. Rollen werden die Bagger auch im Neubaugebiet „Am Abteiwald“. Dort soll laut Helfmanns Agenda ein „Wohnbauprojekt mit Servicemöglichkeiten für Jung und Alt“ entstehen. Wie das Gemeindeoberhaupt ausführt, ist ein Verkauf von Baugrund an private Investoren geplant, welche dort die Wohnanlage errichten werden. Man habe bereits mit drei Investoren Gespräche geführt, so Helfmann. Angedacht seien 15 bis 25 Wohnungen.

Im Gegensatz zur bestehenden Eppertshäuser Seniorenwohnanlage solle es dort jedoch nicht nur Eineinhalb- und Zweizimmer-Wohnungen geben. Die Größe der einzelnen Einheiten solle sich zwischen 60 und 120 Quadratmetern bewegen. Haupt-Zielgruppe der Anlage werden Menschen sein, die im Alltag Hilfe benötigen oder in einigen Jahren benötigen werden. Für diese ist ein Serviceangebot vorgesehen, dass unter anderem Dinge wie Rasenmähen oder Putzen umfasst. Jedoch seien auch Jüngere dort willkommen, betont der Bürgermeister. Ihre Konzepte für die Wohnanlage werden die Investoren indes bei einer öffentlichen Veranstaltung vorstellen.

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Junge Familien möchte Helfmann in das Baugebiet „Am Abteiwald“ locken. Damit dies gelingt, kriegen Grundstückskäufer dort einen sogenannten „Baby-Rabatt“. Zwölf Prozent Nachlass beim Kaufpreis pro Kindergeld-berechtigtem Kind sind vorgesehen. Maximal drei Kinder können angerechnet werden, so dass also bis zu 36 Prozent Rabatt möglich sind. Und auch im Bereich der Kinderbetreuung soll sich in Zukunft einiges tun. Unter anderem einen Ausbau der vorhandenen Kleinkinderbetreuung sowie die Flexibilisierung der Öffnungszeiten in den Kindertagesstätten hat sich Christdemokrat Helfmann auf die Fahne beziehungsweise ins Wahlprogramm geschrieben.

Individuell festlegbare Grundstücksgrößen sollen das Industriegebiet Park 45 für weitere Unternehmen schmackhaft machen. „Wir können die Flächen für den optimalen Bedarf zuschneiden“, so Helfmann. Freuen kann sich, wer gerne den Wochenmarkt auf dem Franz-Gruber-Markt besucht. Eine Erweiterung des dortigen Angebots steht ebenfalls auf Helfmanns Agenda. Allerdings mit einer Einschränkung: „Wir wollen keine Konkurrenz zu bestehenden Geschäften rund um den Platz schaffen.“

Quelle: op-online.de

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