CDU-Frauen organisieren erstmals Ostermarkt

Frühlingsdeko für den guten Zweck

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Beim ersten Ostermarkt der Eppertshäuser Frauen-Union präsentierten 36 Aussteller frühlingshafte Kunstwerke.

Eppertshausen - Die Frauen-Union Eppertshausen engagiert sich seit vielen Jahren in verschiedensten sozialen Bereichen. Benefizveranstaltungen und wohltätige Aktionen gehören zum Selbstverständnis der CDU-Frauen.

Mit dem Ostermarkt hat die Frauen-Union nun zum ersten Mal einen Basar mit frühlings-frischem und österlichem Kunsthandwerk organisiert. 36 Aussteller kamen dazu in die Bürgerhalle und präsentierten ihre nützlichen, dekorativen oder originellen Handarbeiten. „Wir waren in den vergangenen Wochen bei mehreren Oster- und Frühlingsmärkten und haben bei einigen Ausstellern angefragt, ob sie auch nach Eppertshausen kommen wollen“, erzählte Judith Quadflieg vom Organisationsteam. Drei Dutzend Kunsthandwerker, Schmuck-Designer, Hobbykünstler und passionierte Köchinnen meldeten sich aus Eppertshausen und dem benachbarten Rödermark sowie aus Rodgau. Zudem spendeten einige Gärtnereien, Floristen und Privatleute Blüh- und Grünpflanzen für eine Versteigerung. Bürgermeister Carsten Helfmann gab den Auktionator und brachte nach dem amerikanischen Auktionsprinzip und mit sichtlichem Vergnügen alle Pflanzen an den Mann oder die Frau. Zu den Pflanzen gesellte sich eine im wahrsten Sinne zuckersüße Hasentorte, die als Konditor-Kunstwerk ebenfalls versteigert wurde. Ob es der neue Besitzer es über das Herz brachte, das Meisterstück aus Zucker, Mehl, Eiern und viel Fantasie anzuschneiden, ist nicht bekannt.

Sicher ist aber, dass viele Besucher des Ostermarkts kleine und größere Präsente für die Osterkörbe fanden. Die Wahl fiel vermutlich nicht immer leicht, denn genähte, gehäkelte und gestrickte Dekorationen für den Osterstrauß wetteiferten mit Keramik- und Glaskunst, mit Schmuck und Tüchern sowie mit selbstgekochten Marmeladen und anderen kulinarischen Köstlichkeiten.

Der Erlös aus dem Ostermarkt sowie der Versteigerung fließt in das Hospiz, das die „Hospiz-Stiftung Rotary Rodgau“ am Wasserturm in Jügesheim errichten will. Lothar Mark vom Kuratorium der Stiftung informierte über das Projekt „an einem Ort, der derzeit noch ein weißer Fleck auf der Landkarte ist“, wie er es formulierte. Künftig sollen auch dort Menschen in Geborgenheit sterben können. Auch Menschen aus dem direkt angrenzenden Nachbarlandkreis Darmstadt-Dieburg, wozu Eppertshausen zählt, sollen vom Bau der Hospiz-Einrichtung profitieren. (zeta)

Quelle: op-online.de

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