Frühandacht startet Karfreitag in Valentinuskapelle

Auf dem Kreuzweg quer durch Eppertshausen

Die Andacht in der Kapelle, begonnen um 5 Uhr, ist beendet, die Gläubigen machen sich in der Morgendämmerung des Karfreitag auf den Weg zum ersten Feldkreuz. - Foto: Panknin

Eppertshausen - Wer am Karfreitag die Kolpingfamilie in Eppertshausen auf deren Kreuzweggang begleiten wollte, der musste früh aufstehen. Bereits um 5 Uhr trafen sich alle Teilnehmer in der Valentinuskapelle zu einer Andacht.

Nach der Begrüßung gab es Erläuterungen zu den Stationen des zu gehenden Weges. Das Material war bereitgestellt vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und in Eppertshausen von Mitgliedern der Kolpingfamilie unter der Federführung von Dr. Michael Buysch auf die örtlichen Gegebenheiten angepasst worden. Reduziert auf insgesamt sieben Stationen machten sich etwa 100 Teilnehmer auf den Kreuzweg.

Die ersten beiden Stationen waren in der Kapelle, wo es Hinweise auf die Umsetzung der Kreuzwegsituationen auf den heute anzutreffenden Alltag gab. Nach der Andacht suchte man die erste Station außerhalb der Kapelle auf, das Feldkreuz „Im Niederfeld“. Weitere Stationen waren die Feldkreuze am Franz-Gruber-Platz, in der Straße „Im Feld“, am Ende der Brückenstraße und an der Ecke Babenhäuser Straße / Brückenstraße. An jeder Station wurden Texte verlesen, gefolgt von dem Liedruf „Über Kreuz“. An der letzten Station beteten alle gemeinsam das „Vater Unser…“, bevor ein großer Teil der Kreuzweggänger der Einladung in das Haus Valentin zum abschließenden Frühstück folgte.

Befragt, warum man denn so früh aufstehen würde, um diesen Weg mitzugehen, gab es unterschiedliche Antworten. „Um die Erinnerung an den Leidensweg Jesus wachzuhalten“, so die einen, „willkommener Anlass, um mal wieder einen Gang zu ungewohnter Stunde durch den Wohnort zu machen“, so andere. Trotz der verschiedenartigen Motivation war allen die Herzlichkeit und die Freude am gemeinsamen Tun anzumerken. (zpp)

Quelle: op-online.de

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