Für die Pausen-Kraxler

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H ausmeister Rafiq Butt verfolgt aufmerksam den Aufbau des neuen Klettergerüstes.

Eppertshausen (jas) - Nach drei langen Jahren des Planens ist es nun soweit: Die Stephan-Gruber-Schule bekommt ein neues Klettergerüst.

„Wir wollen den Schulhof in der nächsten Zeit insgesamt schöner gestalten und nun hat sich auch der Landkreis bereit erklärt, sich an den Kosten zu beteiligen“, freut sich Schulleiterin Marion Lehr.

Doch das neue Klettergerüst, das in dieser Woche als Auftakt für die Maßnahmen aufgebaut wurde, konnte ohne öffentliche Mittel erworben werden, denn die Kosten wurden vom Förderverein der Grundschule alleine getragen: Etwa 20 000 Euro mussten für das Gerüst, den Aufbau und die Fallschutzplatten investiert werden.

„Uns ist es wichtig, dass sich die Kinder in den Pausen richtig austoben können und nun haben sie die Möglichkeit, zu hangeln, zu klettern und an der Stange herabzurutschen“, erläutert die Vorsitzende, Bettina Waldmann. Die Vielseitigkeit der „Kletterlaube“ war ein wichtiges Kriterium für die Auswahl, die maßgeblich von Katrin Bierwagen aus dem Schulelternbeirat getroffen wurde.

„Bei der Planung sind wir mehrere Möglichkeiten durchgegangen, denn zunächst war ein Seilgarten wie auf dem Münsterer Freizeitgelände ins Auge gefasst worden, doch dafür fehlte es letztendlich an Platz und Geld. Also habe ich mir mehrere Klettergerüste vor Ort angesehen und dann Vorschläge gemacht“, so die dreifache Mutter, die durch ihre Kinder – Experten in Sachen Klettergerüst – fachlich gut beraten wurde. Schließlich fiel die Entscheidung auf dieses Modell, da es sowohl vielseitig als auch kurzweilig bespielt werden kann.

„Es sollen ja möglichst viele Kinder in der Pause das neue Klettergerüst nutzen können, deshalb fielen für uns Komponenten wie eine Schaukel weg, da sie häufig sehr lange benutzt wird und andere Schüler dann nicht zum Zug kommen“, so Bierwagen. Sie war es auch, die alle Informationen einholte und sie zusammentrug, während die Schulleitung die entsprechenden Anträge stellte und der Förderverein schließlich die Finanzierung übernahm.

„Das Klettergerüst ist ein gutes Beispiel für die gelungene Zusammenarbeit der verschiedenen Bereiche unserer Schule und wir hoffen, dass auch die weitere Gestaltung des Schulhofs mit so viel Engagement von allen Seiten erfolgen wird“, sind sich alle Beteiligten einig.

Quelle: op-online.de

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