Retter in Schutzanzügen

400 Kilo Schwermetall: Quartett löst Feuerwehr-Einsatz aus

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Feuerwehrleute in Schutzanzügen messen, ob von dem Schwermetall Gefahr ausgeht.

Eppertshausen - Drei Männer und eine Frau versuchen in den vergangenen Tagen rund 400 Kilo eines Schwermetalls zu verkaufen. Abgesehen davon, dass ihnen die nötigen Unterlagen dafür fehlen, kann sich das Quartett auch nicht ausweisen. Die Polizei nimmt sie deshalb kurz darauf fest.

Am Dienstag tauchen die drei Männer und die Frau mit mehreren Behältnissen des Metalls am Gelände eines Abfallentsorgungsbetriebs  auf. Hier wollen sie diese verkaufen. Allerdings fehlen ihnen dafür die benötigten Unterlagen für den Abfall. Außerdem können sich die vier, laut Polizei, nicht ausweisen. Deshalb wird ein Termin für Mittwoch geplant und die Polizei alarmiert. Sie nimmt am nächsten Morgen gegen 8.45 Uhr zwei Personen fest - die beiden anderen stoppen sie kurz darauf in einem Kleinlaster.

Wie die Polizei berichtet, handelt es sich bei dem Schwermettal um Zirconium. Zunächst war nicht klar, ob davon eine Gefahr ausgeht. Deshalb kommen die Feuerwehren aus Groß-Umstadt und Eppertshausen, um Messungen durchzuführen. Sie verlaufen negativ. Laut Polizeiangaben werden auch das Regierungspräsidium Darmstadt sowie die Staatsanwaltschaft Darmstadt über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt.

Bilder: Feuerwehr-Einsatz in Schutzanzügen

Wie die vier Festgenommenen, die zwischen 20 und 26 Jahre alt sind und aus Nordrhein-Westfalen stammen, in den Besitz des Zirconiums kamen, ermitteln die Beamten aktuell. Das Quartett muss sich jetzt in dem eingeleiteten Verfahren unter anderem wegen des unerlaubten Umgangs mit Abfällen strafrechtlich verantworten. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden sie wieder entlassen. (jo)

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Quelle: op-online.de

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