Großer Lauf für Traumeinrichtung

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Bei diesen Zielen macht das Laufen Spaß: Die Grüne Gruppe der Kita St. Sebastian sammelte am Sonntag Geld für ihren neuen Gruppenraum beim Sponsorenlauf.

Eppertshausen (mj) - Mit Körpereinsatz und reichlich Spaß zur Traumeinrichtung – das traf am Sonntagnachmittag auf den Sponsorenlauf in der Kita St. Sebastian zu.

Rund 15 Kinder, darunter auch die „kurze“ Version U3, machten sich auf dem Sportfeld neben der Bürgerhalle daran, die rund 150 Meter so oft wie möglich in einer Viertelstunde zu umrunden. Einige benutzten dabei ihre Beine, andere Bobbycars, Lauf- oder Dreiräder. Ein Teil flitzte, ein anderer sah die Sache gemütlicher. Dass mancher Dreikäsehoch dabei die Orientierung verlor und sich kreuz und quer bewegte, gehörte zu den lustigen Höhepunkten des Nachmittags.

Unterwegs war nicht der gesamte Kindergarten, sondern nur die Grüne Gruppe, die Finanzmittel zur Herrichtung ihres Kitaraums braucht. Denn ab Donnerstag rücken die Handwerker an und bringen das riesige Zimmer unterm Dach auf Vordermann. Drei bis vier Wochen sind zum Schließen der Löcher und für die neue Farbe veranschlagt.

„Die letzte Sanierung liegt 20 Jahre zurück, als das Dachgeschoss ausgebaut wurde. Dazwischen wurde nur einmal gepinselt“, erzählt Erzieherin Stephanie Christoph. Die Basisarbeiten bezahlt die Gemeinde, dazu gibt es noch einen Zuschuss zu den Regalen. Alles andere an Einrichtung wird komplett als Eigenleistung von den Eltern erbracht. „Dafür hat sich extra ein fünfköpfiges Renovierungskomitee gebildet“, weiß Christoph. Das will das nicht mehr zeitgemäße Mobiliar inklusive dem alten Kaufladen, die verschlissenen Teppiche sowie die beschädigte Kinderküche angehen. Da sich die Grüne Gruppe besonders mit Rollenspiel beschäftigt, wäre zudem noch eine Bühne hilfreich. Insgesamt rechnet man mit Kosten von 500 bis 1000 Euro.

Was der Sponsorenlauf eingebracht hat, wird sich diese Woche zeigen, wenn alle Runden zusammengezählt sind und die Beträge, die die Eltern für jede gelaufene Runde ihrer Schützlinge bezahlen, eingegangen sind. Dass die Summe vielleicht nicht reicht, hat man im Beirat bereits einkalkuliert und deshalb schon weitergedacht. So gibt es am 2. November einen Aktionsnachmittag mit Kaffee, Waffeln und selbstgemachter Marmelade. Ist dann immer noch ein größerer Betrag offen, findet auf dem Weihnachtsmarkt die nächste Aktion statt. „Jeder Euro hilft“, sagt Christoph.

Quelle: op-online.de

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