Ständchen für den ältesten Verein in Eppertshausen

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Ein Ständchen nach dem anderen brachten die Gast-Chöre dem Eppertshäuser Liederkranz-Frohsinn dar – der Männerchor „Maiengruß“ aus Langenfeld in der Eifel hatte die weiteste Anreise.

Eppertshausen - „Wir sind sehr stolz auf das heutige Programm, und dass uns so viele Chöre zu unserem Jubiläum die Ehre geben“, erzählt Heinz Ries, Vorsitzender des Gesangsvereins Liederkranz-Frohsinn. Von Verena Scholze

Zum 130-jährigen Bestehen des Gesangsvereins fand ein Jubiläumsliederabend statt, zu dem sich in der Mehrzweckhalle neben den Vereinsmitgliedern auch 19 befreundete Vereine versammelt hatten, um das Jubiläum standesgemäß zu begehen. Die weiteste Anreise hatte der Chor „Maiengruß“ aus Langenfeld in der Eifel.

Nach einem mittäglichen Zwischenstopp in Seligenstadt fand man sich abends rechtzeitig in Eppertshausen ein. Mit der Weise „Blüht im Frühling eine Rose“ besang der Chor das von allen so ersehnte Frühlingserwachen herbei. Ob Bass, Alt oder Bariton – die Töne schwebten durch den Raum und die Chöre brachten dem Publikum ein Ständchen nach dem anderen dar.

Der Gesangverein Liederkranz-Frohsinn wurde 1879 gegründet. Er ist der älteste Verein in Eppertshausen und Inhaber der Zelter-Plakette. Diese Auszeichnung wird Chören verliehen, die mehr als 100 Jahre bestehen. Der Liederkranz-Frohsinn besteht aus einem Männerchor unter Leitung von Manfred Küchler und dem Kinderchor mit Dirigentin Theresia Uglik. Die beiden Chöre engagieren sich das ganze Jahr über nicht nur musikalisch: So bereiten die Vereinsmitglieder das alljährliche Schlachtfest zu Fronleichnam vor. Der Kinderchor stellt seit mehreren Jahren die Osterkrone vor dem Rathaus auf, so auch dieses Jahr wieder am 2. April um 15 Uhr. Im September steht eine Fahrt zur Partnergemeinde nach Codigoro in Italien auf dem Programm und im Oktober veranstaltet der Chor ein weiteres Jubiläumskonzert mit den Frauen der Frohsinnchöre Ober-Roden und dem Tenor Andreas Wagner vom Staatstheater Darmstadt. „So viele gute Sängerinnen und Sänger kommen nicht allzu oft zusammen“,freut sich ein Chormitglied und blickt sich voller Stolz im Saal um. „Das ist ein wirklich gelungener Abend“.

Quelle: op-online.de

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