Von Stehgeigern und Knoblauchfahnen

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Viel Applaus bekam Peter Weber, der in der Bütt mit seiner lustigen Rede über Knoblauch begeisterte.

Eppertshausen ‐ Der VdK Kräppelnachmittag steht bei vielen Eppertshäuser Fastnachtern schon seit Jahren fest im närrischen Terminkalender und so war die heitere Veranstaltung auch diesmal gut besucht. Von Jasmin Frank

Über 60 Mitglieder in Feierlaune waren zusammengekommen, um frische Kräppel und ein abwechslungsreiches Programm zu genießen, das mit Musik von Klaus Oßwald umrahmt wurde und bei dem auch Eppertshäuser Stimmungslieder von Karl Murmann nicht fehlen durften.

Herbert Weber gab einen lustigen Vortrag als „Stehgeiger“ zum Besten, Waltraud Löbig übernahm gleich zwei Programmpunkte und tanzte ebenso gekonnt, wie sie ihr Publikum mit ihrer Rede „Weil sie’s einfach nicht lasse kann’“ zum Lachen brachte.

Peter Weber vom Vorstand der VdK sorgte nicht nur für Begrüßung und Abschluss, sondern stieg auch in die Bütt: Knoblauch war sein Thema, von dem er sich laut seiner Rede vor einiger Zeit etwas zu viel auf sein Brot gemacht hatte. „Danach ging ich also gleich, in ne Sitzung, ich sag eich, was ein Dorscht, ei was ein Brand, hab gemeint – wär angebrannt“, ulkte er. Doch nicht nur die Kollegen hätten seinen Geruch als wenig erfreulich empfunden, auch zu Hause gab es Ärger und so sei ihm nur auf der Bettkante ein wenig Platz geblieben.

Weiter ging es im vergnüglichen Programm durch den Nachmittag, sogar ein Männerballett fehlte nicht und bekam viel Applaus, ebenso wie die Kegler des Gesangvereins Germania, die kurz vor Schluss für weiteren Musikgenuss sorgten. „Mir gefällt der Kräppelnachmittag bei der VdK besonders gut, weil die Stimmung herzlich und das Programm vielseitig ist“, lobte Elisabeth Gruber, die wie die anderen Gäste das närrische Treiben sichtlich genoss.

Quelle: op-online.de

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