Eppertshäuserin erhält Ehrung für gesellschaftlichen Einsatz

Eine soziale Institution

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Bei einer Feierstunde erhielt Stephanie Groh (3. v.r.) den „HelferHerzen“-Preis.

Münster/Eppertshausen - Wer kürzlich am Nachmittag Duschgel, Zahnseide und Haferflocken in der Münsterer „dm“-Drogerie besorgen wollte, wurde in der Filiale neben dem Edeka-Markt von einem kleinen Auflauf der Lokalprominenz überrascht.

Allerdings waren weder die Bürgermeister Werner Thomas (Dieburg) und Achim Grimm (Groß-Zimmern) noch Jutta Meier (Leiterin der Eppertshäuser Mira-Lobe-Schule) und Michael Beier („dm“-Gebietsleiter) die Hauptdarsteller der kleinen Feierstunde mit Sektumtrunk. Stattdessen standen Stephanie Groh (Eppertshausen) und Ira Drewitz (Groß-Zimmern) sowie der Ökumenische Hospizverein Groß-Umstadt - vertreten durch seinen Vorsitzenden Karl Johé - und die Groß-Umstädter Telefonseelsorge, deren Vertreterin anonym bleiben sollte, im Mittelpunkt.

Groh gilt als „soziale Institution“ in Eppertshausen, leistet in der Gemeinde seit Langem wichtige Arbeit für Kinder, Jugendliche und Familien. Drewitz ist in Groß-Zimmern sowohl Ausbildungs- als auch Lesepatin für Kinder. Der Hospizverein begleitet Schwerkranke und Sterbende ebenso auf ihrem Weg wie trauernde Angehörige.Sie alle erhielten den Preis, den „dm“ im Rahmen seiner „HelferHerzen“-Initiative verleiht. Pro Preisträger ist die Auszeichnung mit 1000 Euro dotiert. Bundesweit gibt es in diesem Jahr etwas mehr als 1000 Preisträger in 150 Regionen. Insgesamt stellt „dm“ mehr als eine Million Euro zur Verfügung.

jd

Quelle: op-online.de

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