48 Stunden: Aktion fürs Jugendheim

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Das Team der Kolpingfamilie um Vorsitzenden Marcus Schledt (links) plant bereits das 48-Stunde-Projekt im September.

Eppertshausen - Nicht nur Eppertshäuser Kinder und Jugendliche kennen und lieben ihn: Den Bolzplatz hinter dem Pfarrgarten der Gemeinde Sankt Sebastian. Von Jasmin Frank

„Es kommen auch viele Jungen aus Münster hier her, um bei uns zu kicken“, erzählt stolz der Vorsitzende der örtlichen Kolpingfamilie, Marcus Schledt. Das Besondere daran ist: Bis vor zwei Jahren war der Bolzplatz wenig frequentiert und in keinem guten Zustand. Damals kam erstmals die Idee auf, ein 48-Stunden-Projekt zu organisieren, um in kurzer Zeit das Gelände wieder nutzbar zu machen. „Wir hatten etwa 70 Helfer hier vor Ort und wir haben uns sehr über die Unterstützung von allen Seiten gefreut, ganz gleich ob Privatpersonen, die tatkräftig mit angepackt haben, oder Firmen, die mit Sachspenden ausgeholfen haben. Natürlich kamen uns auch die Geldspenden sehr gelegen und als dann noch einige Gastronomen die Essensversorgung der Helfer übernommen haben, waren wir restlos zufrieden“, freuen sich Schledt und sein Organisationsteam, das vor allem die köstliche Mitternachtssuppe noch als Highlight in Erinnerung hat.

Infos und Anmeldung im Internet oder bei marcus-schledt@kolping-eppertshausen.de.

Spendenkonto: Katholische Pfarrgemeine Eppertshausen, Kontonummer: 34118, Bankleitzahl 50865503 Volksbank Eppertshausen, Verwendungszweck: 48-Stunden-Projekt.

Nach dem großen Erfolg stand schnell fest: Von nun an wird alle zwei Jahre ein solches 48-Stunden-Projekt auf die Beine gestellt werden und schon am ersten Septemberwochenende ist es wieder soweit: Dieses Mal soll das Jugendheim auf Vordermann gebracht werden. „Es gibt viel zu tun“, erläutert Otti Gruber, die das Jugendzentrum betreut und zählt auf: „Defekte Fließen müssen ausgetauscht werden, die Holztüren brauchen neue Schlösser, es soll ein Schallschutz an die Decke, neue Gardinen müssen ebenso her wie ein anderes Beleuchtungssystem und wir brauchen zusätzliche, abschließbare Küchenschränke.“ Zudem werden Decken und Wände gänzlich neu angelegt und auch die Theke soll aufgearbeitet werden. Wie vor zwei Jahren gibt es also alle Hände voll zu tun und es werden jede Menge fleißige Helfer gebraucht, die der Kolpingfamilie zur Hand gehen.

„Optimal ist es, wenn sich die Freiwilligen vorher bei uns anmelden, damit wir die Arbeitsabläufe gut planen können. Wir müssen ja verschiedene Schichten einteilen und setzen die Helfer, wenn möglich, ihren Fähigkeiten entsprechend ein“, erläutert Schledt. Zudem werden Geld- und Sachspenden benötigt, auch wenn auf dem Pfarrgartenfest durch die Tombola bereits genau 666 Euro eingenommen werden konnten.

Wer also Material wie Fließen, Farben oder Schrankkorpusse beisteuern möchte, ist willkommen und natürlich können bei der Kolpingfamilie auch schon die Jüngsten mit anpacken: Für Kinder sind schon konkrete Aufgaben vorgesehen, die ihnen Spaß machen werden, während die Eltern den zukünftigen Jugendraum ihres Nachwuchses in Ruhe renovieren können.

Quelle: op-online.de

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