VdK feiert und erinnert an seine Aufgaben

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VdK-Vorsitzender Günter Drexel (rechts) ehrte die Mitglieder, die seit zehn Jahren dem Sozialverband angehören.

Eppertshausen (jas) - Auf der Weihnachtsfeier des VdK-Ortsverbandes Eppertshausen in der Mehrzweckhalle am Samstagnachmittag gab es ein buntes Rahmenprogramm: Bei Kaffee und Kuchen genossen die zahlreichen Mitglieder des Sozialverbands Musik von Heinz Allraun, Lieder des Liederkranzes Frohsinn, zudem versuchten viele ihr Glück bei der beliebten Tombola.

Ein Gedicht von Helga Schrod, das von ihren Kindheitserinnerungen an die Weihnachtsfeste 1942 und 1943 erinnerte, rundete den stimmungsvollen Nachmittag ab. So erzählte sie von selbst geschneiderten Puppenkleidern, die in der damaligen Zeit die Kinderherzen höher schlagen ließen und an das „Bieberer Nationalgericht Kartoffelsalat mit Fleischwurst“, das in den harten Kriegsjahren ein Festschmaus sondergleichen war, und von der Geburt ihres jüngsten Bruders, der genau an Heilig Abend auf die Welt kam.

Der Vorsitzende, Günter Drexel, erinnerte in seiner Ansprache an die Kernaufgaben des Sozialverbands und erläuterte: „Seit über 60 Jahren tritt der VdK dafür ein, dass der Anspruch, dass alle Menschen gleichberechtigt am Leben in der Gemeinschaft teilhaben können, nicht in Vergessenheit gerät. Wir informieren unsere Mitglieder in allen Fragen rund um Alterssicherung, Krankheit und Behinderung.“ Das kann auch Hans-Jürgen Böhmer bestätigen, der für seine zehnjährige Mitgliedschaft geehrt wurde und meinte: „Nach zwei Schlaganfällen konnte ich mich nicht mehr selbst um alle Anträge und Formulare bezüglich meiner Erwerbsunfähigkeit kümmern. Das hat der VdK für mich erledigt und mir damit sehr geholfen.“ Gemeinsam mit ihm wurden noch weitere Eppertshäuser ausgezeichnet. So bekamen Margarete Hock, Hannelore Karl, Ludger Kirschnick, Gisela König, Waltraud Löbig, Norbert Müller, Lydia Nelhübel, Christa Piechaczek, Helmut und Doris Schrod, Georg Sperl, Agnes Tüncher und Ursula Waldmann von Drexel eine Urkunde, eine Anstecknadel und eine Flasche Wein oder Prosecco überreicht.

Quelle: op-online.de

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