Gut besuchte VdK-Weihnachtsfeier mit Mandolinenmusik

Nicht alle holen ihre Ehrenurkunde auch ab

Nur wenigen der 20 Jubilare konnte Herbert Weber (rechts) Urkunden überreichen. - Foto: Panknin
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Nur wenigen der 20 Jubilare konnte Herbert Weber (rechts) Urkunden überreichen.

Eppertshausen - Mehr als 350 Mitglieder umfasst der Ortsverband des VdK in Eppertshausen und viele waren der Einladung zur traditionellen Weihnachtsfeier gefolgt. Der kleine Saal der Bürgerhalle war bereits vor Beginn der Veranstaltung gut gefüllt.

Als Vorsitzender Herbert Weber die Gäste begrüßte, waren nur einige der für zu ehrende Mitglieder reservierten Plätze freigeblieben. In seiner Ansprache betonte Weber, dass Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ein Menschenrecht wäre und es gelte, dem zunehmenden Egoismus in unserer Gesellschaft entgegenzuwirken. Im Jahr 1950 unter dem Namen „Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands“ in Düsseldorf gegründet, trägt der Verband seit 1994 offiziell den Namen Sozialverband VdK Deutschland, in dessen Mittelpunkt die Werte soziale Gerechtigkeit und Solidarität, Hilfe zur Selbsthilfe und der Erhalt der sozialen Sicherungssysteme stehen.

Kunstvoll spielten Mitglieder des OWK-Mandolinenorchesters weihnachtliche Weisen; die Leitung hatte Claus Murmann.

Der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Rainer Eder, dankte dem VdK für die vor Ort geleistete Arbeit. Fleißige Helfer servierten den Gästen Kaffee und Kuchen, während Alleinunterhalter Walter Bayerlein aus Dietzenbach dezent weihnachtliche Töne erklingen ließ. Weniger dezent, aber zur Freude aller spielte das Mandolinenorchester des Odenwaldklubs unter der Leitung seines Dirigenten Claus Murmann auf. Ungewohnt im Klangbild folgten die Menschen im Saal den weihnachtlichen Liedern aus Deutschland und der Welt. Intoniert wurden Weisen aus Frankreich, England, Russland und Griechenland. Die Darbietungen wurden mit viel Applaus bedacht.

Zahlreiche Vereinsmitglieder sollten für langjährige Mitgliedschaft geehrt werden. Bernhard Höf, Else Krivec, Mechthild Murmann und Karl Heinz Groh für jeweils 25 Jahre, weiter 16 Mitglieder für jeweils zehn Jahre Mitgliedschaft. Leider waren nur wenige der aufgerufenen Jubilare anwesend, sodass Weber viele der liebevoll verpackten Präsente und die dazu gehörenden Urkunden nicht überreichen konnte. Gegen 17 Uhr wurde der Nikolaus erwartet. Bis dahin wurde die Zeit mit kleinen Geschichten und Gedichten überbrückt, auch Walter Bayerlein steuerte seinen Anteil bei, die Wartezeit zu verkürzen. (pp)

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