Vertrag unterzeichnet

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Erste Beigeordnete Rita Filipp und Bürgermeister Carsten Helfmann unterzeichnen den Vertrag mit einem Architekturbüro aus Offenbach, das die neue Bürgerhalle bauen soll.

Eppertshausen ‐  Drei Jahre wurde über die alte und eine mögliche neue Halle diskutiert, noch vor den Festtagen hat der Gemeindevorstand den Vertrag für den Neubau unterschrieben. Von Lisa Hager

Unter zehn Angeboten haben wir uns für das Architekturbüro Petzold und Kremer aus Offenbach entschieden“, sagte Bürgermeister Carsten Helfmann (CDU). Das Büro hatte mit den meisten Reverenzen - ähnliche Projekte in der Umgebung - und mit überzeugender Fach- und Sachkenntnis aufzuwarten. Im Oktober hatte sich das Gemeindevertretung für ein Konzept entschieden, dann wurde für die Umsetzung ein Architekturbüro gesucht. In einem so genannten Interessensbekundungsverfahren fahndete man im Internet nach Bewerbern.

Jetzt kann alles ganz schnell gehen: In der Sitzung der Gemeindevertretung am 5. Januar soll über den vorhabensbezogenen Bebauungsplan entschieden werden, damit alles möglichst im Zeitplan bleibt. Dann werden die Pläne der Bauaufsicht vorgelegt. Weitere Fachplaner - Statiker und Haustechniker werden hinzugezogen. Im Februar/März sollen die Vereine in die Feinabstimmungen eingebunden werden. Im April will die Gemeinde den Bauantrag stellen, Mitte des kommenden Jahres sollen die ersten Spaten den Boden des Festplatzes aufwühlen. „Unser Ziel ist die Fertigstellung bis spätestens Ende 2011, denn bis dahin müssen die Projekte, die über das Sonderinvestitionsprogramm des Bundes gefördert sind, abgerechnet sein“, erklärte Helfmann. Eppertshausen erhält für den Hallenbau 130.000 Euro aus dem Konjunkturprogramm.

Tage der alten Mehrzweckhalle sind gezählt

Sollte sich der Zeitplan aber verschieben - bei so großen Baumaßnahmen ja nichts Ungewöhnliches - hat Helfmann schon andere Ideen. „Dann werden die Gelder auf Ersatzmaßnahmen gelenkt“, so der Bürgermeister. Verschenken wolle man die Zuschüsse auf keinen Fall.

Lange war in Eppertshausen über das Für und Wider Hallenneubau oder Altbausanierung diskutiert worden. „Eine Sanierung wäre um eine Million Euro billiger gekommen als der Neubau“, blickte Helfmann zurück. Und da seien die zusätzlich nötigen Folgesanierungen der 45 Jahre alten maroden Halle gar nicht miteingerechnet. So sind die Tage der alten Mehrzweckhalle gezählt: Sie wird abgerissen. Die neue Bürgerhalle - das ist vorerst der Arbeitstitel - wird eine Nutzfläche von 1.400 Quadratmetern haben. Der große Saal hat 495 Quadratmeter Fläche und bietet rund 400 Stühlen Platz. Dazu kommt die Bühne mit 130 Quadratmetern und ein kleinerer Saal mit 175 Quadratmetern. Die Kosten liegen bei vier Millionen Euro für den Bau plus 500.000 Euro für Ausstattung und Bühne.

Quelle: op-online.de

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