Viel Tanz und Spaß

+
Für Begeisterung beim Publikum sorgte die Tanzgruppe Habanero der TG Nieder-Roden: In ihren hautengen Silberkostümen legten die Mädchen eine atemberaubende Tanzshow auf die Bühne.

Eppertshausen ‐ Altbewährtes und Neues erwartete die Narren beim Kappenabend der Freiwilligen Feuerwehr Eppertshausen: So gab es neue Gesichter im Dreierrat, der erstmals von Harry Sieb, Marita Euler und Udo Murmann besetzt wurde. Von Jasmin Frank

Das Dreigestirn führte gekonnt durch das Programm und lockerte die Ansagen mit kleinen Späßen und Reimen auf. Direkt nach der Eröffnung ging es sportlich zu im Saal: Die TAV-Tanzgruppe „Young Spirits“ präsentierte ihr Können und zeigte einen fetzigen Tanz mit raffinierter Choreographie. „Wir üben etwa ein Jahr für unsere Auftritte. Zunächst geht es darum, sich einen Tanz auszudenken und die Musik zu suchen. Dann muss das Ganze ja auch noch einstudiert werden.

Aber die Mühe lohnt sich, wir haben etwa sieben Auftritte in der Saison“, erzählen die Trainerinnen Andrea Sehring und Michaela Gahler. Die etwa 14 Mädchen im Alter von neun bis zwölf Jahren wirken auch schon ganz wie Profis und die kleine Svenja Dony meint: „Ich bin auch schon gar nicht mehr so aufgeregt. Mit jedem Auftritt wird es weniger.“

Von Schraubendampfern und Fregatten

Während sich die jungen Damen wieder abschminkten, ging es im großen Saal des Feuerwehrhauses schon lustig weiter. Etwa 150 Personen lachten herzlich über die von Peter Helfmann vorgetragene Büttenrede über das Thema „Reha-Kur“. Eigentlich sollte es ein Duett mit seiner Frau Lydia werden, die aber wegen Krankheit ausfiel. So konnte das Eppertshäuser Urgestein unbesorgt von seinen Erlebnissen mit den Kurschatten berichten, bei denen er aber letztlich feststellen musste, dass die erholungsbedürftigen Frauen doch nur „Schraubendampfer und Fregatten“ wären, seine Lydia dagegen aber eine „echte Luxusjacht“ sei.

Auch Positives von der Regenerationsmaßnahme berichtete Helfmann, so verwechselte doch eine Krankenschwester beim Füllen seines Inhaliergerätes Menthol mit reinem Alkohol. „Was kann auf Erden besser sein - als besoffen sein auf Krankenschein?“, fragte er rhetorisch.

Das T-Shirt sagt einiges: Willi Müller bei seiner Rede.

Seine Rede kam gut an, auch weil er einen Stotterer gab, der geschickt die letzten Wörter der Reime wegließ und diese dann vom Publikum erraten ließ. Damit kam Stimmung in den Saal, die von DJ Dieter Christ mit fetziger Fastnachtsmusik noch weiter angeheizt wurde. Während die Damen sich von der Mitmachrunde in Ruhe erholen konnten, folgte ein Programmpunkt, der den männlichen Besuchern volle Konzentration abverlangte: Die Tanzgruppe Habanero der TG Nieder-Roden zog in knappen und hautengen Silberkostümen durch den Saal. Zu einem Michael-Jackson-Medley ließen die jungen Mädchen gekonnt die Hüften kreisen und legten eine atemberaubende Tanzshow hin. Wie die fetzigen Showtänzerinnen aus Rodgau ausgerechnet nach Eppertshausen kamen, erzählte Trainerin Carmen Matschok: „Ich habe die Gruppe von Tanja Abel übernommen. Und sie kommt aus Eppertshausen, so dass der Kontakt schnell vermittelt war.“

Schlag auf Schlag ging es weiter durch das Programm: Fastnachtsprofi Willi Müller hielt eine witzige Rede zum Thema „Pechvogel“ und zog mit dem Song „Einer ist immer der Looser“ in den Saal ein. „Ich bin zwar nicht bei der Feuerwehr, aber ich helfe natürlich gerne aus, wenn noch ein Programmpunkt fehlt“, verriet er und beschrieb das Leben eines Unglücksraben in lustigen Possen.

So ging es heiter weiter bis zum nächtlichen Höhepunkt der Veranstaltung: Der Auftritt des Männerballetts, bei dem sich die Feuerwehrmänner in gewagten Kostümen von ihrer weiblichen Seite zeigten.

Quelle: op-online.de

Kommentare