Volksbank Eppertshausen

„Viele positive Veränderungen“

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Die Volksbank Eppertshausen kooperiert ab sofort mit der Vereinigten Volksbank Maingau. Sie besiegelten die Kooperation zwischen der Volksbank Eppertshausen und der Vereinigten Volksbank Maingau: Peter Schilling, Klaus Spinnler (beide Vorstand VB Eppertshausen), Hans Müller (Vorsitzender Aufsichtsrat VB Eppertshausen), Hans-Peter Biffar (Vorsitzender Aufsichtsrat VVB), Manfred Resch und Michael Mengler (beide Vorstand VVB).

Eppertshausen - Das Geschäftsumfeld für Banken wird zunehmend schwieriger. Das hat auch die Volksbank in Eppertshausen zu spüren bekommen und deswegen vor rund zwei Monaten mit der Suche nach einem Partner begonnen. Von Sebastian Schwarz 

Diese konnte nun zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden. Seit dieser Woche hat das Geldhaus mit der Vereinigten Volksbank Maingau (VBB) einen neuen Partner.

Die Aufsichtsratsvorsitzenden und Vorstände beider Banken unterzeichneten in Eppertshausen bereits den zuvor von den Verwaltungsgremien beider Häuser genehmigten Kooperationsvertrag. Die endgültige Fusion der beiden Kreditinstitute soll nach Aussage von Klaus Spinnler, Vorstand bei der Eppertshäuser Volksbank, im kommenden Jahr erfolgen. Zuvor müssen jedoch die Mitglieder beider Banken bei den jeweiligen Generalversammlungen noch ihre Zustimmung geben, damit aus der Kooperation eine Fusion wird und beide Bankhäuser zu einem verschmelzen. „Dann können wir alle Synergien nutzen“, so Spinnler.

Ausschlaggebend für die Zusammenarbeit, die besonders für die Volksbank Eppertshausen entscheidend sei, seien die geänderten Rahmenbedingungen für genossenschaftliche Banken, erklärt die Eppertshäuser Volksbank in einer gemeinsamen Presseerklärung. „Infolge der Finanzmarktkrise sind die regulatorischen Anforderungen immens gestiegen. Diese Belastungen stellen gerade kleinere Banken vor neue geschäftspolitische und strategische Herausforderungen, die kaum noch zu stemmen sind. Daneben trübt die anhaltende Niedrigzinsphase die zukünftigen Ertragsaussichten ein“, heißt es weiter.

Durch Fusion die Kräfte bündeln

Deshalb wollten die Volksbank Eppertshausen und die VVB jetzt mit Fusionsabsicht ihre Kräfte bündeln und gemeinsam agieren. Mit dem Kooperationsvertrag und den vorangegangenen Verhandlungen auf Augenhöhe habe man nun dafür der Boden bereitet. Positiv soll sich die Zusammenarbeit sich auch für die Mitarbeiter der beiden Banken auswirken. „Viele Chancen und positive Veränderungen“ werde die Kooperation für die Mitarbeiter bringen. Ein möglicher Stellenabbau sei hingegen kein Thema. „Im Rahmen der Fusion erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Beschäftigungsgarantie“, heißt es in der Presseerklärung weiter. Dies bestätigte auf Nachfrage unserer Zeitung auch Klaus Spinnler.

Mit Blick auf die Kunden sagte der Bankvorstand: „Die Haupt-Synergien ergeben sich im Betriebsbereich. Das heißt für unsere Kunden bleibt alles wie bisher.“ Die Ansprechpartner seien also in Zukunft weiterhin die selben wie bisher und auch die Geschäftsstelle in Eppertshausen bleibe bestehen.

Quelle: op-online.de

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