Volksbank Eppertshausen

Grünes Licht für Fusion und Ausbau

+
Die Volksbank bleibt in Eppertshausen und mit ihr alle ihre Angestellten. Darüber freuten sich besonders die Vorständler Dirk Neiding und Jens Prößer ( 4. und 5. von links).

Eppertshausen - Es ist vollbracht: Die Volksbank Eppertshausen wird eigenständiges Beratungscenter unter dem Dach der Volksbank Dreieich, mit der eine Fusionierung nach mehrmaligen gescheiterten Versuchen seit gestern endgültig beschlossene Sache ist. Von Thomas Meier 

Nicht nur, das alle neun Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze behalten: Der Standort Eppertshausen wird für bis zu 700.000 Euro saniert, umgebaut und mit modernster Technik ausgestattet. Hunderprozentige Zustimmung für die Fusion kam aus der Vertreterversammlung von Eppertshausen bereits vergangenen Donnerstag, gestern Abend nun waren die Dreieicher in Langen gefragt und einmütig dafür. Wie uns Jens Prößer vom Vorstand der Volksbank Dreieich berichtet, wird nach den beiden Zustimmungs-Voten die Verschmelzung der Kreditgenossenschaften wie bereits im Herbst angekündigt rückwirkend zum 1. Januar dieses Jahres vollzogen.

Die gemeinsame Bank wird den Namen des übernehmenden Partners in Dreieich tragen. Im Verschmelzungsvertrag sind die Sicherung des Standortes Eppertshausen und der Arbeitsplätze festgehalten. Das große Vertrauen der Vertreter beider Partner gebe dem Vorstand Rückenwind für den erfolgreichen Prozess des Zusammenwachsens, heißt es. Und Dirk Neiding, Vorstandsmitglied in Eppertshausen, erklärte gegenüber unserer Redaktion gestern: „Aufgrund der Vorgeschichte zweier gescheiterter Fusionsanläufe mit einem anderen Partner 2015 ist so eine einmütige Zustimmung zu dieser Verschmelzung alles andere als selbstverständlich.“ Von 54 Vertretern waren 50 in der Versammlung, ausnahmslos alle stimmten mit Ja: „Nicht einmal eine Enthaltung gab es.“ Neiding wird als Leiter der Regionaldirektion weiter die Verantwortung in Eppertshausen tragen.

Schon immer gut anzusehen, wird die Volksbank in Eppertshausen nun nach der Fusion mit Dreieich als eigenständiges Beratungscenter für bis zu 700.000 Euro um- und ausgebaut. Vor allem den neuen technischen Möglichkeiten wird nochmals kräftig Tribut gezollt.

Die Kunden werden seinen Worten zufolge ihre vertrauten Ansprechpartner behalten. Ein Mitarbeiter soll zudem die Kundenberatung schon bald verstärken. Und: „Die Mitarbeiter werden mehr Entscheidungskompetenzen und mehr Zeit für die Kunden- und Mitgliederbetreuung haben“, ergänzte Prößer. Mit der Etablierung von Eppertshausen als eigenständiges Beratungscenter stärke die Volksbank Dreieich ihre Verankerung in der Region, betont Stephan Schader, Vorstandsvorsitzender in Dreieich. Laut Prößer „werden die Kunden von mehr Spezialisierung, beispielsweise bei der Immobilienfinanzierung und größeren Spielräumen für die Kreditvergabe profitieren“.

Auch die Mitsprache von Eppertshausen in den Organen der gemeinsamen Bank ist geregelt: Im Aufsichtsrat wird künftig Peter Bohl, Geschäftsführer der Bohl Druck GmbH in Eppertshausen, vertreten sein. Er wurde in der Vertreterversammlung einmütig dazu auserkoren. Jetzt kommt noch eine Ergänzungswahl zur Vertreterversammlung, bei der die Mitglieder in Eppertshausen 33 Vertreter bestimmen können.

Die fünf bestbezahlten Berufe, für die Sie kein Studium brauchen

Mit der Eintragung der Fusion ins Genossenschaftsregister wird für Juni gerechnet. „Die Verschmelzung eröffnet gute Chancen“, sind die Vorstände beider Häuser überzeugt. Und das scheinen sie auch von der Kaufkraft und dem Bevölkerungswachstum Eppertshausens zu sein. Denn hier soll bereits in diesem Sommer kräftig investiert werden. 500.000 bis 700.000 Euro werden in das der Volksbank gehörende Gebäude mitten im Ort an der Hauptstraße gesteckt. Die etwa 400 Quadratmeter Nutzfläche, schon immer barrierefrei zu erreichen, werden den Bedürfnissen angepasst, modernisiert und technisch aufgerüstet. Eine barrierefreie Toilette soll dann ebenso bereit stehen wie ein automatischer Münzeinzahler. Beides fehlt bislang.

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.