Erstmals Wahl von Vertretern in Eppertshausen

Volksbank-Fusion kommt voran

Eppertshausen -  Nach der Wahl durch die Mitglieder am 30. November 2017 befindet sich der Prozess Einführung von Vertretern der Volksbank eG in Eppertshausen auf der Zielgeraden.

In der entscheidenden Phase der Vorbereitung der Fusion mit der Volksbank Dreieich will der Vorstand einen intensiven Dialog mit den gewählten Vertretern führen. „Wir danken allen, die an der Wahl teilgenommen haben und besonders auch den Persönlichkeiten, die sich als Vertreter oder Ersatzvertreter zur Verfügung gestellt haben“, sagt Vorstandsmitglied Dirk Neiding. Voraussichtlich im Februar wird die Vertreterversammlung erstmals zusammentreten. Dann können auch Projekte weiter erörtert werden, die bereits bei den Workshops für potenzielle Vertreter im September angesprochen wurden. Laut Neiding sind das Modernisierungsinvestitionen mit einem Volumen von 250 000 Euro, die nach der Fusion geplant sind. Auch der Erhalt von Logo und Schriftzug der Volksbank werde dann ein Thema sein. Neiding: „Die erforderliche rechtliche Überprüfung ist bereits erfolgt. Unser Marktauftritt wird erhalten bleiben.“

Über diese Inhalte besteht Einvernehmen mit der Volksbank Dreieich „Im Verschmelzungsvertrag wird die Zukunft von Eppertshausen als eigenständiges Beratungs-center unter dem Dach der gemeinsamen Bank verbindlich geregelt sein“, betont Neiding. Ziel seien konkrete Mehrwerte für die Mitglieder und Kunden.

Währenddessen unterstreicht die Entwicklung im Jahr 2017 die Notwendigkeit der angestrebten Verschmelzung. Das Umfeld für die gesamte Branche ist unverändert schwierig: In diesem Jahr fand zum zweiten Mal nach 2015 eine Umfrage der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und der Bundesbank unter rund 1 500 kleinen und mittelgroßen Kreditinstituten statt: „Das Niedrigzinsumfeld belastet die kleinen und mittelgroßen Kreditinstitute in Deutschland weiterhin erheblich“, lautet das Fazit für den Zeitraum 2017 bis 2021. Nach wie vor empfiehlt die Aufsicht Fusionen als Ausweg. „Nach den Prognoserechnungen für unsere Bank würde die Ertrags- und Vermögenslage auch künftig deutlich unterdurchschnittlich ausgeprägt bleiben. Das unterstreicht, dass der von uns eingeleitete Weg zur Standortsicherung durch die Verschmelzung die einzig zielführende und verantwortungsbewusste Richtung vorgibt“, erläutert Neiding. (tm)

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Quelle: op-online.de

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