Weck, Worscht und Woi am besten daheim

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Unterhielt seine Zuschauer beim „Weck, Worscht und Woi“-Abend prächtig: Kabarettist Andreas Haufe.

Eppertshausen ‐ Humor und Kultur werden bei den Eppertshäuser Sozialdemokraten schon seit Jahren gepflegt, und so ist es nun auch Usus zu den jährlichen „Weck, Worscht und Woi“-Abenden nicht nur Kulinarisches, sondern auch Kabarettistisches zu bieten. Von Jasmin Frank

Dieses Mal war Andreas Hauffe zu Gast und veranschaulichte den Gästen frei nach dem Motto: „Hiergeblieben! Das Reiseverhinderungsprogramm“, warum sich ein Gang ins Reisebüro gerade nicht lohnt. „Wenn dich in der Südsee ein Terrorist begrüßt und dir erst mal erklärt, wie man richtig schießt, hast du das falsche Urlaubsziel gewählt“, singt er, mit Kappe und buntem Jackett bekleidet, Kleidungstücke übrigens, die ihm „seine Frau“ aufgezwungen habe, damit er wie ein Schriftsteller aussehe.

Denn eigentlich geht es in dem Bühnenstück um sein Erstlingswerk, das er an den Mann bringen will. Doch da der Verleger auf sich warten lässt, unterhält sich Hauffe mit dem Publikum und das freut sich an den witzigen Vorlagen.

Nicht ausgespart wurden auch deftige Themen, so auch der Wechsel von reisenden Männern mit eindeutigen Absichten, vom Zielort Thailand zum neuen Bestimmungsort England. Grund: Dort gäbe es besonders viele Damen, die nicht über die Herkunft ihrer Kinder informiert seien. Eine der Ladies meinte laut Hauffe in einem Antrag: „Ich bin mir nicht sicher, was die Vaterschaft meines Kindes angeht, denn wenn sie eine Dose Bohnen essen, wissen Sie ja auch nicht, von welcher der Furz ausgelöst wurde.“

Weiter ging es mit der bunten und witzigen Mischung bis in den späten Abend, den die rund 100 anwesenden Eppertshäuser sichtlich genossen.

Quelle: op-online.de

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