Weihnachtsmann mit Termindruck

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Dürfen bei keinem Krippenspiel fehlen: die Hirten.

Eppertshausen ‐ Offene Münder und staunende Augen: Alle Jahre wieder sind die Krippenspielvorführungen in den verschiedenen Gemeinden für die kleinen Zuschauer ein spannendes Spektakel. Von Jasmin Frank

Egal, ob katholisch oder evangelisch, die Geschichte rund um die Geburt Jesu zieht Kinder jeden Alters, aber auch Erwachsene in ihren Bann.

So auch in der evangelischen Friedensgemeinde Eppertshausen, in der eine Version aufgeführt wurde, in der Moderne und Historie aufeinander trafen. Ein Weihnachtsmann, wie er heute in jedem Kaufhaus zu sehen ist, gab zu, zwar eine Menge Termine durch seine zahlreichen Auftritte bewältigen zu müssen, aber keine Ahnung von der Weihnachtsgeschichte zu haben. Gut, dass die Eppertshäuser Kinder von Angelika und Joshua Kraus sowie Maximilian Doll gut vorbereitet waren: Sie konnten dem rot gekleideten Herrn mit weißem Bart vorführen, was sich vor über 2000 Jahren zugetragen hat.

Dafür hatte der Weihnachtsmann Accessoires aus der Neuzeit im Gepäck, die für das Stück gut zu gebrauchen waren, darunter ein Mikrofon, dass dem römischen Ausrufer des Kaisers zu Gute kam. Obwohl alle Kinder der Darstellung begeistert folgten, war doch keines über dessen Ende traurig: Denn schnell ging es durch den tiefen Schnee nach Hause, um zu schauen, ob denn das Christkind schon da gewesen war und das ein oder andere Geschenk für sie gebracht hatte.

Quelle: op-online.de

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