Ältestenrat des Fußballvereins hat ganze Arbeit geleistet

Wieder Licht am FVE-Horizont

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Vergangenen Sommer präsentierten Jugendleiterin Stephanie Groh sowie Clemens Christoph (Mitte) und Joachim Weber der Öffentlichkeit das neue Jugendkonzept des FVE. Es wird inzwischen schrittweise umgesetzt. Auch bei personellen Vakanzen im Verein zeichnen sich Lösungen ab.

Eppertshausen - Beim Eppertshäuser Fußball-Verein zeichnen sich im Vorfeld der Jahreshauptversammlung Lösungen für mehrere unbesetzte Ämter ab. Außerdem soll ein Kunstrasen-Gremium gebildet werden. Von Jens Dörr 

Wichtige Weichen für die Zukunft sind bei einer Versammlung des Ältestenrats des FV Eppertshausen gestellt worden. Zur Sitzung vor einigen Tagen hatte der Rat 96 ausgewählte Mitglieder des Fußball-Vereins eingeladen, von denen 20 kamen und sich zumindest elf für ihr Fernbleiben entschuldigt hatten. Nach der dreistündigen Veranstaltung in der FVE-Gaststätte gab es am Horizont wieder Licht. Der Vorstand des FV Eppertshausen hat für Freitag, 17. März, die Mitglieder zur Jahreshauptversammlung eingeladen, bei der einerseits Neuwahlen anstehen, die Mitglieder andererseits ihr Votum für oder gegen den Umbau des Hartplatzes in einen Kunstrasen abgeben sollen. Diese Maßnahme soll insgesamt rund 600.000 Euro kosten, von denen die Gemeinde – die zudem mit Zuschüssen von Land, Kreis und Landes-Sportbund plant – den Löwenanteil übernehmen würde. Allerdings bliebe am FV Eppertshausen, der mit Abstand der wichtigste Nutzer des Kunstrasens ist, ein Eigenanteil in Höhe von voraussichtlich 100.000 Euro hängen.

Auf der Versammlung des Ältestenrats bildeten die Anwesenden ein Gremium, das das Projekt bis zur Wahl und – bei einer Entscheidung pro Bau – bis zur geplanten Fertigstellung im Sommer 2018 begleiten soll. Für das Gremium warfen neben Vorstandsmitglied Marion König auch Günter Anton, Hans Heckwolf, Werner Schultheis, René Koch, Peter Helfmann und Dieter Gruber ihren Hut in den Ring. Größeren Raum nahm auch die Suche nach Lösungen für die Übernahme diverser wichtiger Vereinsaufgaben ein. So fehlt dem Verein derzeit ein Vorstandsmitglied Sport, ein Vorsitzender für den Spielausschuss, ein Pressewart, ein Beisitzer und der zweite Schriftführer. Neuerdings sucht der FVE zudem einen Veranstaltungsleiter und jemanden, der bei den Heimspielen der ersten Mannschaft das Eintrittsgeld kassiert.

Der konstruktive Meinungsaustausch in der 20-Mitglieder-Runde brachte in der Position des Veranstaltungsleiters zumindest eine kommissarische Lösung hervor: Lothar Gruber übernimmt sie fürs Erste und erhielt die Zusage von Sanel Demirovic, Steffi Groh, Timo Schrod, Peter Helfmann, Hubert Lambert, Günter Anton, Volkmar Garbella, Lothar Kern, Tom Helfmann, Magnus Beckmann und Luca Müller, ihn bei der Arbeit zu unterstützen. Besonders wichtig: In Sanel Demirovic wurde der lange gesuchte Vorstand für den Bereich Sport gefunden – er wird sich am 17. März zur Wahl stellen, dürfte dann ohne Gegenkandidaten ins Rennen gehen. Überdies signalisierten zwei Mitglieder, womöglich die Aufgaben des Spielausschuss-Vorsitzenden und des Pressewarts zu übernehmen.

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Erörtert wurde bei dem Treffen auch, inwiefern der FVE in der jetzigen Form grundsätzlich eine Perspektive besitze. Dies, so der Tenor, sei insbesondere dann der Fall, wenn die Eltern der Jugendspieler stärker eingebunden und die Verbindung zwischen Aktiven und Jugendlichen verstärkt würden. Einigkeit herrschte darüber, dass die Jugend die Zukunft des Vereins sei. Jugendleiterin Stephanie Groh stellte heraus, dass man diesbezüglich mit dem im vergangenen Sommer eingeführten Jugendkonzept (wir berichteten) einen wichtigen Schritt gegangen sei. Es werde nach und nach umgesetzt. Fachlich qualifizierte Trainer seien vorhanden.

Quelle: op-online.de

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