Eppertshausen

SPD will Berichte über Haushalt

Die SPD in Eppertshausen möchte intensiveren Einblick in die Umsetzung des Gemeindehaushalts. In einem Antrag fordert sie, die Verwaltung solle künftig zweimal im Jahr über "den Stand des Haushaltsvollzugs" informieren.    

Eppertshausen (ale) -  Der neue Fraktionsvorsitzende Andreas Larem macht sich mit einer Pressemitteilung zur Arbeit der SPD und einem Antrag fürs nächste Treffen der Gemeindevertreter in Eppertshausenbemerkbar. So will er dem Parlament und seiner Fraktion zu mehr Einblick in die Umsetzung des Haushalts verschaffen: Nach dem Willen der SPD-Fraktion soll das Parlament in seiner nächsten Sitzung beschließen, dass die Verwaltung es „im laufenden Haushaltsjahr 2009 mindestens zweimal über den Stand des Haushaltsvollzugs“ zu unterrichten habe, schreibt der Fraktionsvorsitzende: einmal zum 30. April, außerdem zum 31. August. Besonders wichtig seien den Sozialdemokraten dabei Informationen unter anderem zu „kostenrechnenden Einrichtungen“, Investitionen, Rücklagen, Personalkosten sowie Einnahmen und Ausgaben. Im Falle eines „besonders schwerwiegenden Ereignisses“ sei die Verwaltung freilich nach wie vor zu unverzüglicher Berichterstattung verpflichtet.

Den Hintergrund für ihren Antrag sieht die SPD-Fraktion in der zuletzt eingeführten doppelten Buchführung, der Doppik: Diese werde seit dem Haushaltsjahr 2008 angewandt und umfasse auch die Berichtspflicht über den Stand des Haushaltsvollzugs. Mit der beantragten Regelung der Berichterstattung soll sichergestellt werden, „dass die Ziel- und Budgetvereinbarungen des Haushalts eingehalten werden oder bei Zielabweichungen frühzeitig Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können“, wie die SPD ausführt.

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare