Zeitverzögert in den Anbau

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Endlich können auch die Arbeiten am Verbindungsgang zwischen Anbau (der eigentlich ein eigenständiger Neubau ist) und den bestehenden Kita-Baulichkeiten in Angriff genommen werden.

Eppertshausen ‐ Der lange, widrige Winter fordert seinen Tribut auch am Anbau der Kindertagesstätte St. Sebastian. Wetterbedingt verzögert sich der fürs Frühjahr geplante Bezug des insgesamt rund 600.000 Euro teuren Erweiterungsprojektes um mindestens eineinhalb Monate. Von Thomas Meier

Nach Beschluss der Gemeindevertretung wurde vom Architekten jetzt ein neuer Zeitplan erstellt. Die Witterung der vergangenen Wochen verschiebt die Fertigstellung des Verbindungsganges zwischen Anbau und bestehender Kita-Baulichkeiten um zirka sechs Wochen, informiert Bürgermeister Carsten Helfmann. Die neuen Räumlichkeiten stehen somit erst ab Mai/Juni diesen Jahres zur Verfügung.

Es steht bereits ein feierlicher Einweihungstermin fest, zu dem hoher Besuch erwartet wird. Weihbischof Dr. Werner Guballa kommt zum Neubezug am 18. Juni um 10.30 Uhr nach Eppertshausen.

Baubeginn für das zunächst mit 488.000 Euro für die Gemeinde veranschlagte Projekt war am 10. September 2009. 145.000 Euro steuert der Bund an Zuschuss für den Neubau zu, in dem ein 50 Quadratmeter großer Kindergartenraum für eine 25-köpfige Kindergartengruppe sowie ein gleichgroßer Raum für zehn unter Dreijährige entsteht. Zudem wird es einen 25 Quadratmeter großen Schlafraum und einen ebenso großen fürs Personal geben. Der Sanitärbereich schlägt mit 17 Quadratmetern zu Buche.

Derzeit besuchen knapp 150 Kinder die Einrichtung. Mit Eröffnung des Anbaus werden nicht nur weitere 35 Kinder einziehen. Auch drei Erzieherinnen stoßen zu den bereits 16 beschäftigten hinzu, freut sich Kindergartenleiterin Gerlinde Ries-Schemainda.

Einstimmiger Beschluss wegen großer Nachfrage

Für Eltern hat die Verzögerung des geplanten Bezugs keine Auswirkungen, freut sich die Kindergartenleiterin. Bereits angemeldete Kinder unter drei Jahren können in den beiden bestehenden Gruppen für die jüngsten Kita-Besucher untergebracht werden. Weitere Kinder können nach den Sommerferien aufgenommen werden, wenn auch die drei neu angestellten Erzieherinnen ihren Dienst (ebenfalls nun zeitverzögert) beginnen.

Bürgermeister Helfmann erinnerte daran, dass die große Nachfrage nach Betreuung unter Dreijähriger zum einhelligen Gemeindevertreterbeschluss des Anbaus geführt hatte. Ging man im Gemeindeparlament zunächst von reinen Baukosten von rund 380.000 Euro aus, so verteuerten die zusätzlich notwendigen Investitionen das Vorhaben. Eine neue Küche kommt in den Anbau, der per Überdachung ans Haupthaus angeschlossen wird. Straßenarbeiten waren nötig und andere Maßnahmen.

Quelle: op-online.de

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