Mit Zuckertüte und viel Anhang zur Einschulung

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Wenn ich nur wüsst’, was drinnen steckt: Spannende Einblicke in Schultüten zur Einschulung in Eppertshausen.

Münster/Eppertshausen - Große Menschenansammlungen bestimmten gestern Morgen das Bild vor den Grund- und Förderschulen zum großen Tag für die noch meist kleinen ABC-Schützen. Von Thomas Meier

Die Eltern hatten sich und ihre Kinder in Schale geworfen, Opas und Omas waren zuhauf im Schlepptau, und die großen Zuckertüten fest in Händen der Hauptakteure.

In Altheims Regenbogenschule war das alljährliche Einschulungs-Tohuwabohu noch am überschaubarsten: Eine Klasse mit 17 Schülern galt es hier für den Rest der Schule, willkommen zu heißen. Und das machten Schüler und Lehrer mit buntem Programm für die Neuen und deren Anhang freilich gern.

Festhalten fürs Leben: Blick durch Altheimer Einschulungstüten.

Dort wie auch in der John-F.-Kennedy-Schule Münster war programmatisch vorgearbeitet worden für den Empfang. Den gab es in Münster für zwölf Schüler der Vorklasse sowie für fünf Klassen a 22 Schüler. Da war die Turnhalle mit Aufführenden, Neuen, Lehrern und Zuschauern bestens gefüllt.

Überschaubarer der Reigen in Eppertshausens Bürgerhalle, in der zum zweiten Male die Schüler der Stephan-Gruber-Schule eingeschult werden sollten. Im großen Saal waren fast alle aufgestellten Stühle vom Publikum besetzt, das sehen wollte, wie 39 einzuschulende Kinder in zwei Klassen aufgenommen werden. Herzlich, wie an allen Schulen, begrüßten hier die älteren, erfahreneren Schüler die Neuankömmlinge mit Musik und Theater. Und hier wie andernorts waren auch Bürgermeister vor Ort, den Kleinen gute Wünsche mit auf den Weg zu geben.

In der Mira-Lobe-Schule, der Sprachheilschule des Landkreises Darmstadt-Dieburg in Eppertshausen, wurden gestern 44 Kinder aus 19 verschiedenen Orten eingeschult: 16 Kinder in zwei Vorklassen und 28 Kinder in drei ersten Klassen. Hier gab es zur Begrüßung einen Tinto-Rap, den amtlichen Nutella-Gruß und eine literarischen Einstimmung mit „Der Ernst des Lebens“.

Bei allen Einschulungen kam nach dem Programm das Wichtigste: Der Blick in die Schultüte. Und dann der in die Klassenzimmer.

Quelle: op-online.de

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