Und zum zweiten

Den ersten Schneefall auf den Franz-Gruber-Platz hat unserer freier Mitarbeiter Michael Just eingefangen.

Eppertshausen ‐ Keine Überraschungen hielt die jüngste Gemeindevertretung Eppertshausens bereit. Nachtragshaushalt und Laubengang für die katholischen Kita St. Sebastian sind durch. Damit war die Sitzung am Freitagabend tatsächlich die letzte des Jahres. Von Jenny Westphal

Nötig geworden war sie durch das Patt zum Nachtragshaushalt für das laufende Jahr in der Vorwoche. Die Sozialdemokraten hatten geschlossen gegen die vom Bürgermeister vorgelegte Ergänzung zum Haushalt gestimmt. An ihrem Nein haben sie auch bei der erneuten Abstimmung festgehalten. Nur hat die eigentlich stimmlich stärkere CDU-Fraktion diesmal dafür gesorgt, dass sie ihre Mehrheitsstärke auch ausspielen kann. Nachdem der Nachtragshaushalt im ersten Anlauf am Stimmen-Patt zwischen SPD und Christdemokraten gescheitert war, hatte Bürgermeister Carsten Helfmann (CDU) Widerspruch eingelegt und das Zahlenwerk ein zweites Mal dem Parlamentsvotum unterworfen. Die steuerlichen Mindereinnahmen – eine Folge der weltweiten Wirtschaftskrise – hatten den Nachtrag nötig gemacht, erinnerte der Rathauschef die Gemeindevertreter. Um ihren Anteil aus dem Bundesmitteltopf einzustreichen, mit dem die Konjunktur angekurbelt werden soll, hatte die Gemeinde entschieden, die Investitionen von 4,5 Millionen Euro für den Neubau der Mehrzweckhalle bereits über den Nachtragshaushalt einzubringen, wie Helfmann ergänzte.

Nachtragshaushalt und Laubengang sind durch

Und die gute Nachricht für die Kita St. Sebastian: Die katholische Kindertagesstätte bekommt ihren rundum geschützten Laubengang, der das Hauptgebäude und den gerade im Entstehen befindlichen Neubau verbinden soll, so dass sich die Kita-Zöglinge, sicher vor allen Wetterkapriolen, frei zwischen den beiden Häusern bewegen können. In diesem Punkt herrschte erwartungsgemäß fast gänzlich traute Einigkeit unter Eppertshausens Gemeindevertretern. Nachdem der Haupt- und Finanzausschuss daran gescheitert war, sich auf eine Variante für den Laubengang zu einigen (wir berichteten), hatten sich die Fraktionen zusammen getan, um einen konsensfähigen Kompromiss zu finden: Statt reiner Fensterfronten oder halbhohen Mauern wird es nun ein Zebra-Konstrukt geben: Stein und bodentiefe Fenster wechseln sich ab, außerdem ermöglichen zweiflüglige Glastüren die Flucht sowohl in Richtung Garten, als auch zur Kurt-Schumacher-Straße hin. Die notwendigen Mehrausgaben von 55 000 Euro werden über den Haushalt 2010 finanziert. „Es freut mich, dass wir außerhalb der Tagesordnung einen Kompromiss auf den Tisch legen konnten“, erklärte FDP-Vertreter Thorsten Weber.

Quelle: op-online.de

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