Die Saison in „Komödie“ und Zoo-Theater

Gehobenes Amüsement

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Intendant Claus Helmer mit neuem Spielplan.

Ein Theaterbesuch kann das Leben verändern. Richard Hannay würde diese Aussage sofort unterschreiben, denn er gerät dabei in eine gefährliche Spionagegeschichte.

„Die 39 Stufen“ ist eine Kriminalkomödie von John Buchan und Alfred Hitchcock, die in der Spielzeit 2009/2010 im Frankfurter Fritz-Rémond-Theater aufgeführt wird und jene Unterhaltung bietet, für die Direktor Claus Helmer in seinem Theater am Zoo Sorge trägt. Neben den „39 Stufen“, die Helmer selbst inszeniert und die vom 11. März bis zum 25. April 2010 auf dem Programm stehen, weist der Spielplan fünf weitere Produktionen aus.

Die wird am 10. September mit einer Uraufführung eröffnet. Rüdiger Hentzschel inszeniert die Komödie „Toutou“ der französischen Autoren Daniel Besse und Agnès Tutenuit, in der ein entlaufener Hund für Zündstoff sorgt. Auf „Toutou“ folgt ab dem 22. Oktober Ernest Thompsons „Das Haus am See“ in einer Inszenierung von Peter Lotschak.

Am 3. Dezember ist britischer Humor angesagt, wenn Noël Cowards spiritistischer Spaß „Ein Geist kommt selten allein“ Premiere hat. Weniger spukig, doch nicht minder geistreich geht es von 21. Januar 2010 an in Richard Alfieris Komödie „Sechs Tanzstunden in sechs Wochen“ zu, wenn zwei völlig unterschiedliche Menschen bei Tango, Walzer und Foxtrott einander näher kommen. Beschlossen werden soll die Spielzeit mit Eugène Labiches Komödie „Die Affäre Rue de Lourcine“, deren Premiere für den 29. April 2010 geplant ist.

Die Saison in Helmers zweiter Spielstätte, der „Komödie“, beginnt am 4. September mit dem Lustspiel „Hände weg von meiner Frau“ unter Regie von Wolfgang Spier. Im Stück von Sam Bobrick und Ron Clark spielen Helmers Frau Christine Glasner und Volker Brandt die Hauptrollen. Helmer selbst inszeniert das Musical „Irma La Douce“ von Alexandre Breffort und Marguerite Monnot, das ab 12. November auf dem Programm steht. (isi)

Für beide Häuser sind verschiedene Abonnements erhältlich. Informationen unter 069 444004

Quelle: op-online.de

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