Im Glauben an das Gute

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Mit solch spektakulären Bildern wartet die Inszenierung auf.

Offenbach - Sechs Wochen nach der umjubelten Premiere von „La Cenerentola” ist das Opernstudio der Bayerischen Staatsoper in der Reihe „Theater-Essenz Offenbach“ zu Gast. Árpád Schilling inszenierte das Märchen von Aschenputtel fetzig, mit einer saftigen Prise Humor und ganz und gar unkonventionell.

Durch sparsame Bühnenausstattung werden die darstellerischen und gesanglichen Leistungen des Ensembles grandios in Szene gesetzt. Am Sonntag, 2. Mai, um 20 Uhr öffnet sich der Vorhang im Capitol zu einem musikalischen Hochgenuss. Wer möchte, kann um 19.30 Uhr an der Einführung teilnehmen. Das Opernstudio, 2006 auf Initiative von Generalmusikdirektor Kent Nagano gegründet, bereitet junge, außergewöhnliche Gesangstalente auf eine Karriere als Opernsänger vor. Jede Saison erarbeitet es eine eigene Inszenierung. 2008 wurde Mozarts „Così fan tutte“ mit großem Erfolg im Münchner Cuvilliés-Theater aufgeführt.

Eintrittskarten gibt es im OF-Infocenter, Salzgässchen 1, 069 8065-2052, und an den üblichen Verkaufsstellen.

Dieses Jahr also „La Cenerentola“. Gioacchino Rossinis „opera semiseria“ basiert auf der bekannten Geschichte von Aschenputtel. Die Figuren träumen unverschämt offen vom materiellen Aufstieg oder heimlich von einem besseren Leben. Obwohl sie keine glückliche Kindheit hatte, bewahrt sich Cenerentola den Glauben daran, dass sich alles zum Guten wendet. Der ungarische Regisseur Árpád Schilling und Dirigent Christopher Ward haben mit den Sängerinnen und Sängern die rhythmisch pulsierende Partitur ergründet. Entstanden ist eine außergewöhnliche Inszenierung, in der die Darsteller alle musikalischen und schauspielerischen Anforderungen meistern. Der Zuschauerraum wird zum Ort der Handlung, das Publikum wird in die Szenen mit einbezogen.

Quelle: op-online.de

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