Groß-Zimmern wächst weiter

1053 Menschen kamen neu hinzu

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Groß-Zimmern - Die Gemeinde ist weiter auf Wachstumskurs. Mit 121 Geburten liegt Zimmern auch 2013 im relativen Vergleich mit den Kreiskommunen an erster Stelle. Von Gudrun Fritsch 

Trotz der hohen Zahl von 123 Sterbefällen und 970 Fortgezogenen stieg die Gesamtvbevölkerung mit 1 053 Zugezogenen um 86 Personen auf 13.780 Personen, 6 944 davon weiblich. Die Bevölkerungsdichte von 648 Einwohnern je Quadratkilometer wird lediglich von Griesheim, Erzhausen, Weiterstadt und Münster übertroffen.

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg konnte im Jahr 2013 erneut einen deutlichen Bevölkerungszuwachs verzeichnen. Die Einwohnerzahl stieg um 994 Menschen auf 285 407 Einwohner. Die Statistik über die Einwohnerzahlentwicklung hat jetzt Landrat Klaus Peter Schellhaas jetzt dem Kreisausschuss mitgeteilt.

Grund für das Bevölkerungswachstum war eine große Zahl von Zuzügen in den Landkreis Darmstadt-Dieburg. Es gab 1 403 mehr Zuzüge als Wegzüge. Diese positive Entwicklung geht ausschließlich auf die nichtdeutsche Bevölkerung zurück: Es wanderten erheblich mehr Nichtdeutsche in den Landkreis zu als aus dem Landkreis fort (+1 786). Bei der deutschen Bevölkerung verhielt es sich genau umgekehrt, hier wanderten mehr Menschen über die Kreisgrenze fort als neu hinzu kamen (-383). Der Landkreis Darmstadt-Dieburg ist hierbei keine Ausnahme: Die Bevölkerungs-entwicklung in ganz Hessen war 2013, und auch schon im Jahr zuvor, geprägt von einem starken Zuwachs durch Zuwanderung von Nichtdeutschen.

In Groß-Zimmern liegt der Anteil bei 13,5 Prozent (1 860 Personen)

Der Saldo der natürlichen Bevölkerungsentwicklung im Landkreis war auch im Jahr 2013 negativ. Es gab insgesamt 445 weniger Geburten als Sterbefälle. Die natürliche Bevölkerungsentwicklung der Nichtdeutschen war im Jahr 2013 im Landkreis hingegen mit einem Geburtenüberschuss von 41 Menschen positiv. In 15 Kommunen des Landkreises Darmstadt-Dieburg stieg die Bevölkerungszahl an, in acht Kommunen gab es einen Rückgang. Die stärksten Bevölkerungsgewinne verzeichneten Weiterstadt (+232), Dieburg (+231) und Griesheim (+171).

Dieburg hatte Ende des vergangenen Jahres 14 921 Einwohner. Der Anteil der nichtdeutschen Bevölkerung (knapp elf Prozent) liegt damit genau im Kreisdurchschnitt. In Münster lebten Ende des vergangenen Jahres 14 068 Menschen. Die Nachbarn im Norden haben nur einen leichten Zuzug um 26 neue Einwohner erlebt. Der Anteil der nichtdeutschen Münsterer liegt bei knapp 12 Prozent. Bereits seit 2006 wächst in Griesheim jährlich die Einwohnerzahl deutlich. In Erzhausen, Griesheim, Groß-Bieberau und Weiterstadt waren 2013 sowohl die natürliche Bevölkerungsentwicklung als auch der Wanderungssaldo positiv.

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Ein positives Wanderungsergebnis hatten im vergangenen Jahr insgesamt 18 Kommunen. In 19 Städten und Gemeinden ereigneten sich jedoch mehr Sterbefälle als Geburten.

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